[…] Damit wir uns nicht falsch verstehen: Baku hat selbstverständlich das bessere, ausgebufftere Team. Mit einer Glanzleistung allerdings ist dem VfB auch ein erfolgreiches Auftreten in der aserbaidshanischen Hauptstadt zuzutrauen. Hoffen wir alle darauf, dass dies gelingen möge… Für den Verein selbst könnte der Erfolgsfall ein großes Problem sowohl in finanzieller als auch organisatorischer Sicht bedeuten. Welche Anforderungen die CEV für die Finalspiele aufgemacht hat, konnte jeder im Programmheft lesen. Und schon für das Halbfinale war es sehr schwierig bei Sponsoren noch “eine kleine Schippe Kohle” abzurufen. Schön deshalb, am Rande von einem Vorstandsmitglied zu hören, dass dieser Abend zwar sportlich nicht ganz so erfolgreich aber “gut für das Sponsoring” gelaufen sei. Wichtig, wenn man hört, welche Probleme momentan unsere Freunde in Aachen und der Hauptstadt haben. Und der VfB ist finanziell ja auch nicht auf Rosen gebettet… Überhaupt – es war bis auf die kleine Enttäuschung wegen des verlorenen Spiels wieder ein toller Volleyballabend in Suhl. Äußerst bemerkenswert, dass die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht den Weg in die Wolfsgrube gefunden hatte. Und dass ihr das Spiel der Mädels und die Simmung in der Halle sehr gut gefallen haben, durfte ich in einem persönlichen Gespräch selbst erfahren. Sie lief mir sozusagen gerade über den Weg und antwortete ganz aufgeschlossen auf meine diesbezügliche Frage. Hoffentlich kann man aus der Antwort ableiten, dass es in Thüringen demnächst möglich ist, nicht nur fast 100 Millionen Euro in den Wintersportvorzeigeort Oberhof und in die Fußballstadien der Drittligisten Erfurt und Jena zu stecken, sondern dass auch ein klitzekleines Stück vom Kuchen für den Volleyball übrig bleibt. Apropos Stimmung. Die war prächtig. In den TV-Aufzeichnungen kann man klar erkennen, dass sich dieses Mal auch ein Großteil des “normalen” Publikums den Aktivitäten des Fanclubs anschloß. Und wann hat es das zuletzt gegeben, dass die Laola-Welle vier(!) mal um die Halle kreiste? Minimini-Wermutstropfen: Die bekannten “Meckerer” (die offensichtlich jeden Satz mit 25:0 gewinnen wollen) traten irgendwie geballt auf und trieben einen Fanclub-Kollegen fast zur Verzweiflung. Er hätte beinahe seinen Platz gewechselt… Aber das nur am Rande. Zum Ablauf des Spiels braucht hier nichts mehr gesagt zu werde. Das kann man in den Medien nachlesen oder -schauen. Die Leistung eines Linienrichters soll jedoch sehr in Frage gestellt werden. Wie schrieb jemand so schön in Facebook: “…als linienrichter darf man nicht die augen zumachen wenn der ball kommt und dann vor schreck die fahne vorstrecken”. Das sagt alles. Diese zwei Situationen beim Stand von 14:15 und 17:18 im dritten Satz und die danach aufkommende Unruhe incl. gelber Karte haben unser Team derart verunsichert, dass überhaupt nichts mehr lief. Dazu ist die Mannschaft noch zu jung, um es so abgeklärt wie Baku wegstecken zu können. Übrigens nicht das erste Mal in dieser EC-Saison, dass deutsche Linienrichter in solchen Situationen gegen uns entschieden haben. Mehr möchte ich dazu nicht sagen… Für wenige “Hartgesottene” gab es dann noch einen wirklich schönen Ausklang des Abends. Chris Speer setzte sich an unseren Tisch und unterhielt sich lange Zeit mit den Fans, bis das Licht ausging. In Suhl auch nicht alltäglich… So – jetzt gilt es auf “das Wunder von Baku” zu hoffen. Und wenn alles gut geht, auf eine weitere Premiere in Suhl: PUBLIC VIEWING am Sonntag in der Wolfsgrube! Dynamics Multimedia: Die Bilder: (c) René Siegling […]
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5. April 2011 um 11:25 Uhr
[…] in der Arena Süderelbe lehrbuchreif mit 0:3 versenkt worden war. Dynamics Multimedia: Fotos (1/2) und Video dauert noch etwas vom […]
16. März 2012 um 0:38 Uhr
[…] Damit wir uns nicht falsch verstehen: Baku hat selbstverständlich das bessere, ausgebufftere Team. Mit einer Glanzleistung allerdings ist dem VfB auch ein erfolgreiches Auftreten in der aserbaidshanischen Hauptstadt zuzutrauen. Hoffen wir alle darauf, dass dies gelingen möge… Für den Verein selbst könnte der Erfolgsfall ein großes Problem sowohl in finanzieller als auch organisatorischer Sicht bedeuten. Welche Anforderungen die CEV für die Finalspiele aufgemacht hat, konnte jeder im Programmheft lesen. Und schon für das Halbfinale war es sehr schwierig bei Sponsoren noch “eine kleine Schippe Kohle” abzurufen. Schön deshalb, am Rande von einem Vorstandsmitglied zu hören, dass dieser Abend zwar sportlich nicht ganz so erfolgreich aber “gut für das Sponsoring” gelaufen sei. Wichtig, wenn man hört, welche Probleme momentan unsere Freunde in Aachen und der Hauptstadt haben. Und der VfB ist finanziell ja auch nicht auf Rosen gebettet… Überhaupt – es war bis auf die kleine Enttäuschung wegen des verlorenen Spiels wieder ein toller Volleyballabend in Suhl. Äußerst bemerkenswert, dass die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht den Weg in die Wolfsgrube gefunden hatte. Und dass ihr das Spiel der Mädels und die Simmung in der Halle sehr gut gefallen haben, durfte ich in einem persönlichen Gespräch selbst erfahren. Sie lief mir sozusagen gerade über den Weg und antwortete ganz aufgeschlossen auf meine diesbezügliche Frage. Hoffentlich kann man aus der Antwort ableiten, dass es in Thüringen demnächst möglich ist, nicht nur fast 100 Millionen Euro in den Wintersportvorzeigeort Oberhof und in die Fußballstadien der Drittligisten Erfurt und Jena zu stecken, sondern dass auch ein klitzekleines Stück vom Kuchen für den Volleyball übrig bleibt. Apropos Stimmung. Die war prächtig. In den TV-Aufzeichnungen kann man klar erkennen, dass sich dieses Mal auch ein Großteil des “normalen” Publikums den Aktivitäten des Fanclubs anschloß. Und wann hat es das zuletzt gegeben, dass die Laola-Welle vier(!) mal um die Halle kreiste? Minimini-Wermutstropfen: Die bekannten “Meckerer” (die offensichtlich jeden Satz mit 25:0 gewinnen wollen) traten irgendwie geballt auf und trieben einen Fanclub-Kollegen fast zur Verzweiflung. Er hätte beinahe seinen Platz gewechselt… Aber das nur am Rande. Zum Ablauf des Spiels braucht hier nichts mehr gesagt zu werde. Das kann man in den Medien nachlesen oder -schauen. Die Leistung eines Linienrichters soll jedoch sehr in Frage gestellt werden. Wie schrieb jemand so schön in Facebook: “…als linienrichter darf man nicht die augen zumachen wenn der ball kommt und dann vor schreck die fahne vorstrecken”. Das sagt alles. Diese zwei Situationen beim Stand von 14:15 und 17:18 im dritten Satz und die danach aufkommende Unruhe incl. gelber Karte haben unser Team derart verunsichert, dass überhaupt nichts mehr lief. Dazu ist die Mannschaft noch zu jung, um es so abgeklärt wie Baku wegstecken zu können. Übrigens nicht das erste Mal in dieser EC-Saison, dass deutsche Linienrichter in solchen Situationen gegen uns entschieden haben. Mehr möchte ich dazu nicht sagen… Für wenige “Hartgesottene” gab es dann noch einen wirklich schönen Ausklang des Abends. Chris Speer setzte sich an unseren Tisch und unterhielt sich lange Zeit mit den Fans, bis das Licht ausging. In Suhl auch nicht alltäglich… So – jetzt gilt es auf “das Wunder von Baku” zu hoffen. Und wenn alles gut geht, auf eine weitere Premiere in Suhl: PUBLIC VIEWING am Sonntag in der Wolfsgrube! Dynamics Multimedia: Die Bilder: (c) René Siegling […]