Die dunkle Seite der Macht
Montag, 2. Januar 2012 von Ingolf Rust
…noch mehr dynamische Cartoons…
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Wie gewonnen – so zerronnen! Diese alte Spruchweisheit hat sich beim Frauenvolleyball-Bundesligisten Alemannia Aachen wieder einmal bewahrheitet. Die Ladies in Black mussten bereits nach wenigen Spielen den Abgang ihres spektakulärsten Neuzugangs für diese Saison bekanntgeben (Link). Angelina Grün wird am 17.12. ihr letztes Spiel im „Hexenkessel“ bestreiten und dann in Richtung Osten zu Dynamo Moskau wechseln.
So etwas hat es im deutschen Frauen-Volleyball meines Wissens bisher noch nicht gegeben. Eine Spielerin wechselt mitten in der Saison ins Ausland. Und dieser Wechsel war gut vorbereitet. Eine „Ausstiegsklausel“ im Vertrag war formuliert, eine Ablösesumme festgeschrieben. Die Alemannia hat also genau gewusst, was auf den Verein zukommen konnte. (weiterlesen …)
Viel wichtiger als das Spiel VfB Suhl gegen USC Münster war eine Randerscheinung für die Thüringer Medien, so hat man den Eindruck. VfB-Trainer Felix Koslowski beschwerte sich über das seiner Meinung nach unsportliche Auftreten von Münsters Staff. Der USC sah das ganz anders… ACHTUNG – ES FOLGT SATIRE!
Hasen und Igel hatten sich mal wieder einen Wettbewerb einfallen lassen. Sie begaben sich auf ein Volleyballfeld. Die Hasen bemühten sich mit aller Kraft, das Match zu gewinnen. Doch immer, wenn sie eine gute Kombination ansetzten, riefen die Igel: “Ick weiß schon wie du spielst” und vereitelten alle gutgemeinten Versuche. Was war geschehen? Darüber unterhielten sich Fuchs und Wolf… (weiterlesen …)
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Wir sehen Schwarz – oder Orange?
Ja, es ist immer noch Sommerpause, und auch wenn das Wetter bereits ab und zu recht herbstliche Züge zeigte – die Saison beginnt erst in gut 70 Tagen. Doch während sich bei den anderen Vereinen die Meldungen munter die Klinke in die Hand geben, schauen wir in Suhl immer noch tief in das schwarz gähnende Sommerloch. (weiterlesen …)
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Wie sich die Verantwortlichen in Köpenick in den letzten Tagen gefühlt haben mögen, kann man sich kaum vorstellen. Seit dem sportlichen Abstieg vor ein paar Wochen ging man in der Hauptstadt durch ein Wechselbad der Gefühle – teilweise war sogar von einem drohenden Sturz in die 4.Liga zu lesen. Schuld daran war das Wirrwar um die Lizenz von Aufsteiger Augsburg, und die offensichtlich damit verbundene Unsicherheit bei der DVL. Als der Vizemeister der 2.Liga (Süd) vergangene Woche seinen Lizenzantrag endgültig zurückzog, war die erste Reaktion seitens der DVL zunächst hartleibig. Mit dreizehn Teams, so hiess es, würde die 1.Bundesliga in der kommenden Saison an den Start gehen, und Köpenick war nicht dabei. (weiterlesen …)
24 DVL-Teams haben in diesen Tagen ihre Erstliga-Lizenz erhalten. [1] Darunter 13 Teams aus der 1.Bundesliga der Damen, 11 aus dem männlichen
Pendant. Dreizehn und Elf? Jawohl, auch in der kommenden Saison wird es offensichtlich wieder schiefe Tabellen geben. Von Wettbewerbsverzerrungen durch die entstandenen Lücken im Spielplan mal ganz abgesehen. (weiterlesen …)
Für alle, die noch am Überlegen waren, ob sie morgen in die Wolfsgrube kommen sollen, hat der DVL-Übertragungspartner CPM24.tv heute unfreiwillig ein weiteres Argument pro Mittendrin statt nur am Schirm
geliefert. Entgegen der vollmundigen Ankündigungen wurde heute die Übertragung des Halbfinalspiels aus der Suhler Wolfsgrube mit der Standard-Ausrede keine Leitung vorhanden
abgesagt. Damit schauen wahrscheinlich viele hundert Fans in Dresden, auswärts arbeitende VfB-Fans und jede Menge interessiere Volleyball-Freunde in Nah und Fern in die (leere) Röhre. Wieder einmal. Und die gewählte Ausrede darf mittlerweile auch mal angezweifelt werden. Am 12. Februar war ja offensichtlich noch eine Leitung in Suhl vorhanden. Sollten denn wirklich ein paar verschlagene Kabeldiebe die Leitung an sich gerissen haben? Oder ist es vielleicht doch eher so, dass bei CPM24.tv alles auf Kante genäht ist, und einfach keine Ressourcen für zwei Übertragungen innerhalb von 24 Stunden vorhanden sind? Nur mal so ein Gedanke…