{"id":121,"date":"2006-12-09T16:09:29","date_gmt":"2006-12-09T14:09:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/2006\/12\/09\/interview-mit-han-abbing\/"},"modified":"2008-05-21T20:17:50","modified_gmt":"2008-05-21T18:17:50","slug":"interview-mit-han-abbing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/interview-mit-han-abbing\/","title":{"rendered":"Interview mit Han Abbing"},"content":{"rendered":"<div style=\"background-color:#EDEDED;padding:3px 5px 3px 5px;margin:3px 0px 5px 0px;border:1px solid #DEDEDE\"><strong>Suhl, 09.12.2006:<\/strong> Knapp 100 Minuten hat es gedauert, dann hatten unsere Damen die Schlu\u00dfszenen eines Krimis im Kasten, den Alfred Hitchcock nicht spannender h\u00e4tte inszenieren k\u00f6nnen. 3:2 lautete es am Ende gegen die tapferen Damen aus Hamburg. Auf der anderen Seite lieferte dieses Spiel die beste Basis f\u00fcr ein ausf\u00fchrliches Interview mit Han Abbing. Nachdem die ersten beiden Gespr\u00e4che unserer Interview-Serie ca. 5 Minuten dauerten, bekamen wir dieses Mal sogar eine Viertelstunde. Klingt vielleicht nicht viel, aber SC hat fast anderthalb Eishockey-\u00dcbertragungen lang gebraucht, um die Worte aufs virtuelle Papier zu bannen.<br \/>Viel Spa\u00df beim lesen&#8230;<\/div>\n            \n\t\t<div class=\"ngg-gallery-singlepic-image ngg-right\" style=\"max-width: 200px\">\n\t\t\t    \t<a href=\"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/wp-content\/gallery\/interviews\/snapshot_han.jpg\"\n\t\t     title=\"Foto: (c) Suhler91\"\n             data-src=\"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/wp-content\/gallery\/interviews\/snapshot_han.jpg\"\n             data-thumbnail=\"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/wp-content\/gallery\/interviews\/thumbs\/thumbs_snapshot_han.jpg\"\n             data-image-id=\"3552\"\n             data-title=\"Han Abbing VfB Suhl\"\n             data-description=\"Foto: (c) Suhler91\"\n             target='_self'\n             class=\"ngg-fancybox\" rel=\"9c9920a0503f4a8e7f9c8ed748d693d0\">\n            <img class=\"ngg-singlepic\"\n             src=\"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/wp-content\/gallery\/interviews\/cache\/snapshot_han.jpg-nggid043552-ngg0dyn-200x0x100-00f0w010c010r110f110r010t010.jpg\"\n             alt=\"Han Abbing VfB Suhl\"\n             title=\"Han Abbing VfB Suhl\"\n              width=\"200\"               \/>\n    \t<\/a>\n\t\t      <\/div>\n        \n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Hallo, wir freuen uns, dass wir hier die M\u00f6glichkeit zu dieser kleinen Fan-Pressekonferenz bekommen konnten. Zuerst m\u00f6chten wir uns f\u00fcr das tolle Spiel bedanken, und dann gleich mal mit einer Frage anfangen. K\u00f6nnten Sie uns vielleicht kurz beschreiben, was in den ersten beiden S\u00e4tzen zu dem deutlichen R\u00fcckstand f\u00fchrte, und wie es die Mannschaft dann doch noch geschafft hat, das Spiel zu drehen?<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Hmm, das sind aber mehr Fragen als nur eine. Zuerst zum Spiel insgesamt: Ich finde, dass ich der Mannschaft ein gro\u00dfes Kompliment machen muss, weil sie so sehr gek\u00e4mpft hat, sich so durchgesetzt hat, und wirklich so einen gro\u00dfen Willen gezeigt hat, dieses Spiel zu gewinnen. Wie bei jeder Medaille gibt es nat\u00fcrlich auch eine andere Seite. Die Art wie wir begonnen haben liegt wohl darin begr\u00fcndet, dass wir noch nicht so sehr von unseren eigenen Qualit\u00e4ten \u00fcberzeugt sind. Wir haben eine gute Mannschaft, die jedes andere Team schlagen kann \u2013 vielleicht nicht unbedingt an jedem Wochenende, denn es muss schon alles bei uns passen. Die Mannschaft wei\u00df auch, dass wir mit 1-2% weniger Leistung Schwierigkeiten bekommen, aber anstatt es locker zu nehmen, weil es auf der \u201eanderen Seite\u201c ja genauso ist, machen wir es vielleicht manchmal zu sehr zu einem Problem. Besser w\u00e4re es, es als eine Herausforderung zu sehen, die ja auch Spa\u00df bringen kann. Wenn wir es schaffen davon wegzukommen, dann kann man dann Leistungen sehen, wie heute im dritten, vierten und f\u00fcnften Satz. Da hat es in der Annahme ja auch gestimmt. Zwischen dem ersten und dritten Satz ist schlie\u00dflich kein Zauberer gekommen und hat die Mannschaft verwandelt. Die Spielerinnen haben die F\u00e4higkeiten, die Qualit\u00e4ten, und wenn sie etwas mehr darauf vertrauen, dann unterl\u00e4uft uns so etwas wie die heutigen ersten beiden S\u00e4tze auch nicht.<!--more--><\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Jetzt haben wir es ja ins Viertelfinale geschafft. Wenn Sie die Wahl h\u00e4tten, was w\u00fcrde besser passen? Ein Heimspiel, oder vielleicht doch lieber eine Fahrt nach Erfurt? <img alt=\";-)\" src=\"http:\/\/www.dynamics-suhl.de\/graphics\/2_3.gif\" \/><\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Ich denke, dass beides sch\u00f6n sein w\u00fcrde. Auf der einen Seite verspr\u00e4che das \u201eErfurt-Los\u201c ein Th\u00fcringen-Derby, zumal uns der im Volleyball doch sehr gro\u00dfe und deutliche Unterschied zwischen erster und zweiter Liga eine weitaus bessere Chance auf eine Halbfinalteilnahme geben w\u00fcrde, als ein Los \u201eSchwerin\u201c oder \u201eDresden\u201c. Es bleibt also nichts, als bis morgen abzuwarten, aber wenn es denn Erfurt wird, wir kommen gerne.<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Jetzt kommen ja manchmal von Seiten einiger Fans Rufe nach Ein- oder Auswechselung bestimmter Spielerinnen. In wie weit bekommen sie das mit, und in wie fern lassen sie sich davon beeinflussen?<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Also ich m\u00f6chte jetzt nicht arrogant klingen, aber ich bekomme das eigentlich gar nicht mit. Wie die Spielerinnen bin auch ich manchmal w\u00e4hrend einiger Spielphasen wie in einem Kokon, eben total fokussiert. Beim Spiel gegen Schwerin gab es zum Beispiel erst w\u00e4hrend des vierten Satzes mal eine Phase, in der ich mit einem Mal dachte \u201eOh, sch\u00f6n hier, soviel Publikum, so viel L\u00e4rm&#8230;\u201c. Es war ja wirklich voll damals, aber das registriere ich sehr lange \u00fcberhaupt nicht. Ich kann mich aber an ein Spiel im letzten Jahr erinnern, da hatte Bona ziemlich zu k\u00e4mpfen, und das Publikum pfiff und war wohl der Meinung, dass ich sie rausnehmen sollte. Zwei Fans sind sogar hinterher deswegen auf mich zugekommen. Ich bin der Meinung, dass man so etwas als Fan nach dem Spiel immer bei mir ansprechen darf, jedoch treffe ich meine Entscheidungen w\u00e4hrend des Spieles immer so, wie ich denke, dass es f\u00fcr die Mannschaft das Beste ist. Wenn es nicht so sein w\u00fcrde, w\u00fcrde ich wohl etwas anderes tun. Ich wei\u00df ja, was die Spielerinnen im Training zeigen, und wozu sie in der Lage sind, und das sind f\u00fcr mich die Kriterien nach denen ich aufstelle und meine Wechsel vornehme. Heute haben wir mit Anne K\u00f6hler, unserer jungen Spielerin, ja ein sehr gutes Beispiel gesehen. Es sind eben sehr wichtige Punkte, die sie mit ihren Aufschl\u00e4gen macht, zumal Iryna da ein paar Probleme hat. Aber da gab es ja heute einen Ball, den sie noch \u201egeholt\u201c hat \u2013 der war eigentlich einen Meter drau\u00dfen, glaub ich&#8230; Aber sie ist so jung, so einen Fehler darf sie machen. Das Publikum sollte da ein wenig R\u00fccksicht nehmen, denn sie ist ja erst achtzehn, da ist das gar nicht so leicht, da unten zu stehen.<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Nun sind Sie ja schon ein paar Jahre hier in Suhl. Wie f\u00fchlen sie sich mittlerweile hier, wie sch\u00e4tzen sie die Entwicklung der Mannschaft im Vergleich zur ersten Saison ein, und woran muss unbedingt noch gefeilt werden?<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Zuf\u00e4llig habe ich vor der Begegnung gegen den SSC ein Video von einem Spiel gegen Schwerin aus meiner ersten Saison angeschaut, und im Vergleich dazu spielen wir, wenn wir in der Annahme sicher stehen, ein besseres und schnelleres Volleyball. Sehr stark ge\u00e4ndert hat sich der Erwartungsdruck. Als ich damals hier anfing, hab ich die Mannschaft erst einmal spielen lassen. Vor der Endrunde waren wir dann Vierter, hatten aber das Pech, das Magda sich verletzte. Sie war in dieser Saison wahnsinnig gut, fast punktbeste Spielerin der Liga. Danach &#8211; und das gilt nicht nur f\u00fcrs Publikum, sondern auch f\u00fcr mich und die Spielerinnen &#8211; ist man nicht mehr zufrieden, mit dem was dann kam. Der n\u00e4chste Schritt ist eben, die guten Leistungen zu best\u00e4tigen \u2013 das ist viel schwieriger als zu sagen \u201aOK, ich fang jetzt an, und schau mal, wo es lang geht. Wenn es gut geht \u2013 sch\u00f6n, und wenn nicht, haben wir eben Pech\u2019 Wir sind jetzt nat\u00fcrlich nicht mehr zufrieden mit einem f\u00fcnften oder sechsten Platz. Wir haben einen Traum, wir m\u00f6chten eine Medaille holen. Das ist sehr schwierig, das wissen wir. Es bedeutet, dass unsere Mannschaft jedes Wochenende alles geben muss. Das Publikum erwartet auch mehr &#8211; nat\u00fcrlich v\u00f6llig zurecht \u2013 und der Vorstand ebenso. Es ist einfach, diese Ziele auf ein Blatt Papier, in die Zeitung zu schreiben, oder im Fernsehen davon zu sprechen \u2013 f\u00fcr die M\u00e4dels ist es nicht so leicht. Man sieht es, die Unterschiede in der Liga sind sehr klein, und wir sind nicht die Mannschaft, die sagt: \u201eAch&#8230;.K\u00f6penick? Hamburg? Das machen wir schon.\u201c Jedes Wochenende ist also der Druck f\u00fcr die Spielerinnen da, und was wir \u00e4ndern m\u00fcssen, ist die Art wie wir damit umgehen. Wir m\u00fcssen es als etwas sch\u00f6nes sehen, eine Herausforderung. Wenn uns das gelingt, dann ist noch viel mehr m\u00f6glich. Die Entscheidung f\u00fcr Suhl habe ich ja damals auch wegen euch getroffen. Ich war damals &#8211; als Jan noch Trainer war &#8211; bei zwei Spielen hier in der Halle. Das Publikum war toll, die Halle war toll, und vor so einer Atmosph\u00e4re ist es einfach sch\u00f6n, zu arbeiten. Ich kenne nat\u00fcrlich auch die Schattenseiten, zum Beispiel wenn ich Montag morgens in den Supermarkt gehe und wir haben verloren. In dem Fall kommt eben jeder auf mich zu und sagt: \u201eWas war das jetzt wieder? Was ist da passiert? Das darf doch nicht sein&#8230;\u201c Da freue ich mich zwar auch nicht so, aber das geh\u00f6rt eben dazu.<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Vorher waren Sie ja Co-Trainer bei der niederl\u00e4ndischen Nationalmannschaft. Was ist so der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen einem Job als Trainer einer Nationalmannschaft und Cheftrainer einer Erstligamannschaft im \u201eAusland\u201c?<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Vereinsmannschaft: Ich habe jetzt hier 13 Spielerinnen, und diese Spielerinnen sind f\u00fcr mich und den Verein die \u201ebesten 13 Spielerinnen der Welt\u201c. In einer Nationalmannschaft mit einem Kader von 16 m\u00fcssen die Spielerinnen jeden Tag k\u00e4mpfen um ins Aufgebot zu kommen, weil es viele Junge und viele andere (\u00c4ltere) gibt, die auch der Auswahl spielen wollen \u2013 also die Art, wie man arbeitet ist doch sehr anders. Ich habe mich auch anpassen m\u00fcssen, und lernen m\u00fcssen, dass ich die Dinge hier anders betrachten muss als ein Nationaltrainer. Hier geht es darum, dass wir jeden Samstag eine gute Leistung bringen, und jeden Samstag versuchen, das Spiel zu gewinnen. In der Nationalmannschaft f\u00e4ngt man im Mai an, hat ein Qualifikationsturnier, man f\u00e4hrt mal ins Ausland, um Erfahrung zu sammeln, und am Ende steht dann ein WM\/EM-Turnier oder Olympia an. Man kann dort auch langfristiger arbeiten, eine Spielerin auch mal \u201eohne Druck\u201c aufbauen. Hier geht es darum, jede Woche das Beste zu zeigen. Dann ist es schwerer mit jungen Spielerinnen zu spielen. Es gab da ja auch letzte Saison die Kritik bez\u00fcglich Nadja und Josi. Ich f\u00fcr meinen Teil habe versucht, sie so gut wie m\u00f6glich in die Mannschaft einzubinden, aber Volleyball ist eine \u201eErfahrungs-Sportart\u201c. Wenn man dann gerade 18 oder 19 ist, hat man es nicht so leicht, eine 28 bis 30-j\u00e4hrige zu ersetzen. Da brauchen die Spielerinnen Geduld. Man sieht es ja jetzt auch bei Josi \u2013 sie ist nach Hamburg gewechselt, weil sie bef\u00fcrchtete, dass sie hier zu wenig spielen kann, aber in Hamburg bekommt sie auch nicht viele Eins\u00e4tze. Sie hat bestimmt die Voraussetzungen daf\u00fcr, und das Talent, aber es ist eben ein langer Weg. Als ich Junioren-Nationaltrainer war, habe ich mich allerdings auch mal ge\u00e4rgert, dass ein Vereinscoach eine meiner Spielerinnen nicht hat spielen lassen. Aber das ist ein Punkt, den ich jetzt besser verstehe: Er konnte sich das eben nicht leisten, weil er Samstags gewinnen muss. Seine Verantwortung ist nicht, die Nationalmannschaft zu st\u00e4rken, sondern seinen Verein zu Siegen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Stichwort junge Spielerinnen: Wie oft k\u00f6nnen sie die Spiele der II. Mannschaft verfolgen, und kann man schon sagen, ob auf absehbare Zeit ein Talent zu den \u201eGro\u00dfen\u201c nachr\u00fccken kann?<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Ja, ich habe Kontakt mit Jan, der jetzt Landestrainer geworden ist. Und somit kennt er ja sogar Spielerinnen aus ganz Th\u00fcringen. Wir sind hier in Suhl ja ein recht junger Verein, im Gegensatz zu Schwerin, Dresden oder M\u00fcnster. Dort sieht man das (System) mit den Zweitmannschaften oder man hat Satellitenteams. Das ist etwas, worauf man in Suhl auch hinarbeiten sollte, damit man auch j\u00fcngere Spielerinnen hier her holen kann. Im Moment ist hier der Unterschied zwischen II. und I. Mannschaft zu gro\u00df. Zum Beispiel Anne: Sie hat es ja \u00fcber ein Jahr in Gotha geschafft, und vielleicht gibt es da noch mehr (Talente), aber Suhl ist nat\u00fcrlich auch sehr klein. Hier kann man auch die DDR als Beispiel nehmen. Als Au\u00dfenstehender kann ich dazu sagen, dass man nach der Wende vergessen hat, das \u201eSichten\u201c weiterzuf\u00fchren. Das hat man damals sehr, sehr gut gemacht, und so etwas br\u00e4uchten wir jetzt eigentlich auch. Man kann nicht nur aus Suhl junge Spielerinnen holen, selbst ganz Th\u00fcringen reicht da wohl nicht aus. Wenn man es schaffte, diese Dinge (das Sichten) wieder anzuschieben, dann w\u00e4re das nicht nur f\u00fcr den VfB Suhl, sondern f\u00fcr den deutschen Volleyball insgesamt gut.<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> OK, damit sind wir auch schon fast am Ende&#8230;<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Jetzt schon? <em>(lacht)<\/em> Das n\u00e4chste mal solltet Ihr das ganze bei einem Glas Bier veranstalten&#8230;. <em>(zustimmendes Lachen bei allen)<\/em> \ud83d\ude09<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> Mal angenommen, Geld spielt keine Rolle &#8211; gibt es eine &quot;Lieblingsspielerin&quot; Sie unbedingt in Ihrer Mannschaft haben w\u00fcrden? (Zwischenruf von Maddin: &quot;Ivana Ostojic!&quot;)<\/em><br \/><strong>Han:<\/strong> Ivana Ostojic? \u2026 Nun, wie ich vorhin schon sagte, diese 13 Spielerinnen, mit denen ich hier in die Saison gegangen bin, sind die genau richtigen f\u00fcr uns, also f\u00fcr mich und den Verein. Ich besch\u00e4ftige mich jetzt also nicht mit Tr\u00e4umereien, welche andere Spielerin hier sein k\u00f6nnte. Mein Vertrauen gilt der Mannschaft, die wir jetzt hier haben und ich traue uns zu, dass wir es verwirklichen k\u00f6nnen, eine Medaille zu holen. Das beansprucht auch meine gesamte Aufmerksamkeit, und das andere kommt dann zur neuen Saison, wenn ich mich mit dem Vorstand zusammensetze. Dann k\u00f6nnt Ihr mich das noch mal fragen.<\/p>\n<p><em><strong>Dynamics:<\/strong> OK, also sind Sie momentan absolut gl\u00fccklich. Dann w\u00fcnschen wir weiterhin viel Erfolg und bedanken uns f\u00fcr das ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4ch.<\/em><\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte Thomas Augstein <em>(Adlerauge).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suhl, 09.12.2006: Knapp 100 Minuten hat es gedauert, dann hatten unsere Damen die Schlu\u00dfszenen eines Krimis im Kasten, den Alfred Hitchcock nicht spannender h\u00e4tte inszenieren k\u00f6nnen. 3:2 lautete es am Ende gegen die tapferen Damen aus Hamburg. Auf der anderen Seite lieferte dieses Spiel die beste Basis f\u00fcr ein ausf\u00fchrliches Interview mit Han Abbing. 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