{"id":2426,"date":"2009-09-18T12:10:03","date_gmt":"2009-09-18T10:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/?p=2426"},"modified":"2009-09-24T17:16:47","modified_gmt":"2009-09-24T15:16:47","slug":"es-wird-besser-als-letzte-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/es-wird-besser-als-letzte-saison\/","title":{"rendered":"Abbing: &#8222;Es wird besser als letzte Saison&#8220;"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0px 0px 5px 10px\"><a href=\"http:\/\/www.fivb.org\/Vis2009\/Images\/GetImage.asmx?No=200681329\" target=\"_blank\"><img src=\"http:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/wp-content\/gallery\/diverse\/champions.jpg\" width=\"250\" alt=\"Han Abbing\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font:9px Verdana\">&nbsp;&nbsp;Bildquelle: www.fivb.org<\/span><\/div>\n<p><\/p>\n<p>In einem ausf\u00fchrlichen Telefongespr\u00e4ch hatte die dynamische Redaktion gestern noch einmal die Gelegenheit, mit Han Abbing \u00fcber den erfolgreichen Coup in Mexiko zu sprechen. Im Sommer konnte er dort die deutsche Junioren-Nationalmannschaft zum ersten Weltmeister-Titel in der Geschichte des DVV f\u00fchren. Au\u00dferdem gab der ehemalige VfB-Coach auch einen Tipp zur kommenden DVL-Saison ab, und war sich auch hinsichtlich der neuen VfB-Mannschaft sicher: &#8222;Es wird besser als letzte Saison.&#8220; lautete sein Tipp. <!--more--><\/p>\n<p>In unserem Interview zu Beginn der vergangenen Saison<span style=\"vertical-align:super;font:9px Arial\"><a href=\"http:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/2008\/11\/10\/interview-mit-han-abbing-3\/\" target=\"_blank\">&nbsp;[1]<\/a><\/span> sah er zwar (wie viele andere Experten) auch den VfB unter den Titelkandidaten &#8211; neben Dresden und Vilsbiburg. Doch angesichts seiner darauf folgenden Prognose, die deutsche Nachwuchs-Nati k\u00f6nne bei der Junioren-WM um eine Medaille k\u00e4mpfen, ist das wohl als Ausrutscher zu werten. Letztere traf n\u00e4mlich voll ins <s>Schwarze<\/s> Goldene.<\/p>\n<p><strong>Han Abbing \u00fcber die WM-Vorbereitung, &#8230;<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nWir hatten nat\u00fcrlich eine gute Mannschaft, die auch eine gute Bundesligasaison gespielt hatte. Am Ende waren wir 11., aber punktgleich mit dem Achtplatzierten und mit Mannschaften wie M\u00fcnster. Das hat uns nat\u00fcrlich schon Selbstvertrauen gegeben, und wir konnten zeigen dass wir gegen diese und weiter oben platzierte Mannschaften was reissen k\u00f6nnen. Dann kam mit Lenka D\u00fcrr noch eine sehr gute Libera zum Team, mit Berrit Kauffeld eine gute Mittelangreiferin (&#8230;) und dann ist Janine V\u00f6lker aus Schwerin noch in den Stammsechser gekommen. Im Juni hatten wir dann in der Vorbereitung Brasilien zu Besuch, gegen die wir dann auch ein mal gewinnen konnten &#8211; immerhin der Weltmeister bei den vergangenen 3-4 Turnieren. Und da haben wir gemerkt, dass schon einiges m\u00f6glich ist, wenn uns so etwas gelingt. Sp\u00e4ter gab es dann beim WM-Vorbereitungsturnier in Polen zwar auch noch mal eine Klatsche gegen Brasilien, wo man merkte, dass sie sich gut vorbereitet hatten und eine Revanche wollten. Ansonsten haben wir aber auch dort ein gutes Turnier gespielt. Den letzten Abschnitt der Vorbereitung hatten wir dann in Brasilien selbst, und das war nat\u00fcrlich sehr sch\u00f6n. Dort ist Volleyball bei den M\u00e4nnern wie Frauen eine sehr popul\u00e4re Sportart &#8211; nach dem Fu\u00dfball im Vergleich wie etwa hierzulande der Handball. Das war dann sehr inspirierend f\u00fcr alle. Dort gab es quasi vier Hallen (in etwa wie die in M\u00fcnster) nebeneinander, wo gemeinsam trainiert wird &#8211; die W\u00e4nde geschm\u00fcckt mit gro\u00dfen Bildern der gro\u00dfen brasilianischen Volleyballer(innen). Das war noch mal eine sehr gute Woche, wo wir noch mal gut trainieren und auch relaxen konnten, zudem haben wir auch noch ein mal gegen Brasilien gespielt. Am Ende haben wir zwar knapp mit 2:3 verloren, aber man konnte schon das Gef\u00fchl bekommen, was m\u00f6glich ist. Und da war das Ziel klar, dass man mit so einer au\u00dfergew\u00f6hnlich talentierten Truppe schon eine Medaille holen m\u00fcsste. Zum Beispiel im Zuspiel &#8211; eine sehr wichtige Position &#8211; haben wir mit Lena (M\u00f6llers) und Sandra Sydlik (jetzt Potsdam) zwei sehr gute Spielerinnen. Besonders Lena ist sehr talentiert, und wird in Zukunft sicher die erste Zuspielerin der A-Nationalmannschaft werden k\u00f6nnen. (&#8230;)\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>&#8230;\u00fcber den Turnierverlauf, &#8230;<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nDas erste Spiel (im WM-Turnier) gegen Taipeh war sehr wichtig, weil sie ein sehr unangenehmer Gegner sind. Sie haben eine komplett andere Spielart als wir hier in Europa. Nach dem klaren 3:0-Sieg konnten wir dann auch die anderen beiden Gruppenspiele souver\u00e4n gestalten. China war ja gegen uns nach der 2:3-Niederlage gegen Taipeh schon in Zugzwang und konnte diesem Druck nicht standhalten. (&#8230;) Das h\u00e4rteste Spiel hatten wir dann in der Zwischenrunde gegen die Dominikanische Republik. Ein Spiel, dass 2 Stunden und 20 Minuten gedauert hat. So was passiert heutzutage ja nur noch selten, um so wichtiger war es, dass wir es am Ende f\u00fcr uns entscheiden konnten. Denn im Endspiel hatten wir zweimal Satzb\u00e4lle gegen uns, und konnten sie beide Male abwehren. Das war f\u00fcr den Gegner sicher der Knacks &#8211; dann haben sie bestimmt angefangen zu denken <q>Puh, jetzt passiert das gleiche wie im Spiel vorher&#8230;<\/q>. (&#8230;)<br \/>\nIm Grunde haben wir von Tag zu Tag besser gespielt, und die Gegner haben mehr und mehr Respekt. Wie zum Beispiel Bulgarien im Halbfinale &#8211; sie haben zwar auch zwei Angreiferinnen, die in der Bundesliga sicher voll vorn mitspielen k\u00f6nnten, aber die hatten dann ein bisschen Angst, die sie dann erst im dritten Satz absch\u00fctteln konnten. So etwas haben wir uns aber auch selber erarbeitet. (&#8230;) Mit den Aufgaben haben wir viele Punkte gemacht, und konnten damit auch immer Druck aus\u00fcben und den Spielaufbau f\u00fcr den Gegner schwierig machen. Gegen die Dominikanische Republik war das nicht so ausschlaggebend, weil sie zwei herausragende Angreiferinnen haben, die mit ihrer enormen Sprungkraft auch hohe B\u00e4lle verwerten konnten, aber in anderen Spielen wie z.B. gegen die T\u00fcrkei hat uns die St\u00e4rke bei den Aufschl\u00e4gen sehr geholfen. (&#8230;)\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>&#8230;und den Vorteil <q>DVL-Spielpraxis<\/q> f\u00fcr die Junioren-Weltmeister.<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nDas war sehr, sehr wichtig, besonders in der Qualifikation f\u00fcr die Weltmeisterschaft hat uns das sehr geholfen. Da hatten wir nur eine Woche Vorbereitung, bevor es in der Ukraine losging. Aber das war dadurch nicht so dramatisch. Zwei drei Spielerinnen kamen noch rein, aber der Rest war schon eingespielt durch die Zeit beim VCO, und hat nat\u00fcrlich auch jede Menge Selbstvertrauen aus der Bundesliga mitgenommen. Wir haben dort immerhin Vilsbiburg, Suhl und Stuttgart geschlagen. (&#8230;)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Weltmeisterinnen stehen ab der kommenden Saison mittlerweile bei anderen Teams unter Vertrag, aber f\u00fcr Han Abbing bleibt auch ohne eine Bundesliga-Mannschaft noch einiges zu tun. Das Berliner VCO-Team f\u00fcr die zweite Bundesliga kam mangels wechselwilliger Nachwuchsspielerinnen nicht zustande, und so sieht Han f\u00fcr die kommenden Monate die Chance, mal die St\u00fctzpunkte zu besuchen und sich vor Ort bei den Trainern zu informieren, und die Optionen f\u00fcr 2010\/11 auszuloten. <\/p>\n<p>Einen Besuch in Suhl wird es vielleicht auch mal wieder geben, und f\u00fcr die neue Saison sieht Han gute Chancen f\u00fcr einen Aufw\u00e4rtstrend beim VfB. Das ausgegebene Saisonziel &#8222;Kampf um die Medaille&#8220; h\u00e4lt er f\u00fcr eine gro\u00dfe, aber realistische Herausforderung f\u00fcr das neue Team um seinen guten Bekannten Jean-Pierre Staelens: <q>Er war damals selber ein gro\u00dfartiger Volleyballer, der in der heutigen Zeit in Italien oder Russland h\u00e4tte spielen k\u00f6nnen. (&#8230;) Er kennt die Volleyball-Szene sehr gut, und wird auch mit den Herausforderungen in Suhl zurecht kommen.<\/q><br \/>\nIm Rennen um den Titel hat f\u00fcr Han Abbing der Schweriner SC klar die Favoriten-Rolle: <q>Sie haben sich sehr klug verst\u00e4rkt, und weder Dresden noch Vilsbiburg werden da mithalten k\u00f6nnen, wenn alles glatt laufen sollte.<\/q> Abwartender klang es bei Wiesbaden, wo es wohl erst darauf ankommt, zu sehen wie das neu formierte Team zusammen w\u00e4chst. Von der Vorbereitung in China k\u00f6nne das Team aber nur profitieren. <\/p>\n<p>Mal sehen in wie fern die Prognosen heuer der Realit\u00e4t gerecht werden k\u00f6nnen, waren doch in der vergangenen Saison so ziemlich alle Experten auf dem Holzweg. Wir bedanken uns an dieser Stelle auf jeden Fall noch einmal f\u00fcr das ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4ch und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in der Wolfsgrube. (SC)<\/p>\n<p>[ratings]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;Bildquelle: www.fivb.org In einem ausf\u00fchrlichen Telefongespr\u00e4ch hatte die dynamische Redaktion gestern noch einmal die Gelegenheit, mit Han Abbing \u00fcber den erfolgreichen Coup in Mexiko zu sprechen. Im Sommer konnte er dort die deutsche Junioren-Nationalmannschaft zum ersten Weltmeister-Titel in der Geschichte des DVV f\u00fchren. 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