{"id":7102,"date":"2012-04-02T13:15:58","date_gmt":"2012-04-02T11:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/?p=7102"},"modified":"2012-04-03T11:27:20","modified_gmt":"2012-04-03T09:27:20","slug":"gastartikel-saisonnachlese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dynamics-suhl.de\/monsterblog\/gastartikel-saisonnachlese\/","title":{"rendered":"Gastartikel: Saisonnachlese"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Volleyballdauergast Gerhard Berger hat uns eine Saisonnachbetrachtung eingesandt, die wir an dieser Stelle ver\u00f6ffentlichen wollen:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Nach wenigen, aber erforderlichen Tagen des Abstandes ein paar pers\u00f6nliche Nachbetrachtungen von Gerhard zur gerade abgelaufenen Spielzeit mit zweifellos wiedermal auch skurrilen Spielverl\u00e4ufen.<\/p>\n<p> Am Ende der inzwischen abgelaufenen (Challenge-) Saison hat der VfB 91 Suhl wie 2004, 2005 und 2010 im nationalen Ma\u00dfstab nun schon zum vierten Mal den 6. Platz belegt, denn nach dem Play-off-Viertelfinalr\u00fcckspiel gegen den amtierenden und mehrfachen Deutschen Meister sowie Pokalsieger Schweriner SC war das Ende der Fahnenstange erreicht.<\/p>\n<p>Doch zu diesem au\u00dfergew\u00f6hnlich gigantischen Abschlussspiel der Saison, welches einem Finalspiel glich, an sp\u00e4terer Stelle meine Ausf\u00fchrungen.<br \/>\nAnma\u00dfend beurteilt ist in einer Leistungsgesellschaft \u201enur\u201c Rang Sechs wohl nichts Besonderes. Ma\u00dfvoll dagegen abgew\u00e4gt ist diese Position bei der inzwischen immer mehr vorhandenen Ausgeglichenheit der besten deutschen Frauenvolleyball-Teams f\u00fcr das (blut-) junge VfB-Ensemble schon etwas Anerkennenswertes. Denn blo\u00df oberfl\u00e4chlich kann und darf man diese Platzierung nicht bewerten. Im Gegenteil! Bei den diesmal zus\u00e4tzlich anstehenden Challenge-Cup Belastungen entwickelte sich das aus verschiedenen Gr\u00fcnden lange Zeit personell unzureichend besetzte Team des VfB 91 Suhl unter der sportlichen Leitung von Trainer Felix Koslowski und seinem Staff dabei sogar noch individuell leistungssteigernd. Das honorierte das Publikum und es kam in der Wolfsgrube, wenn auch nicht st\u00e4ndig, wieder Begeisterung \u201ewie zu alten Zeiten\u201c auf. Allerdings, ein paar Theoretiker auf den Steh-und Sitzpl\u00e4tzen k\u00f6nnen alles immer noch besser \u2026<!--more--><br \/>\nDie Spielzeit 2011\/12 stellte jedenfalls f\u00fcr den VfB 91 Suhl eine gewaltige Herausforderung dar, denn erst vier Monate nach der Saisoner\u00f6ffnung konnte der Kader &#8211; einschlie\u00dflich der erst 15-j\u00e4hrigen!!! Lilly Schmidt &#8211; endlich auf 12 Spielerinnen vervollst\u00e4ndigt werden. Herausforderung vor allem auch deshalb, weil national eben doch der Erfolgsdruck und international mit der Challenge-Cup Teilnahme neben dem Terminchaos auch zus\u00e4tzliche Reisestrapazen in Europa und Asien bew\u00e4ltigt werden mussten. Und trotzdem erreichte unsere Mannschaft Unglaubliches, schaffte einerseits drei Spieltage vor Hauptrundenschluss beim Heimspiel gegen Wiesbaden mit einem 3:1 die von vielen Teams begehrte Play-off-Spielrunde und gl\u00e4nzte andererseits bei der erstmaligen Challenge-Cup Teilnahme auf internationalem Parkett mit der Bronzemedaille. Damit erreichte das Team um Jung-Kapit\u00e4nin Claudia Steger auch au\u00dferhalb von Suhl etwas vorher gar nicht f\u00fcr m\u00f6glich Gehaltenes. Zehn internationale Pflichtspiele absolvierte erstmals der VfB 91 Suhl und gewann schlie\u00dflich sieben. Die Mannschaften aus Tirol und Haifa stellten dabei noch keine gr\u00f6\u00dfere H\u00fcrde dar. Bei den beiden Matches gegen K\u00f6niz aus der Schweiz kam es jeweils zu F\u00fcnfsatzspielen, die jedes Mal die Heimmannschaft verlor, sodass erst der Golden Set \u00fcber das Weiterkommen entschied. Und dass unsere M\u00e4dels in der N\u00e4he des legend\u00e4ren Berner \u201eFu\u00dfball WM-Wunders\u201c sich zu recht die n\u00e4chste Runde nach letztendlich 11 S\u00e4tzen verdient hatten, bewiesen sie im Viertelfinale in den beiden Spielen gegen Ankara. Erst im Halbfinale konnte der VfB 91 Suhl von Baki Baku gestoppt werden. Immerhin, es war das einzige Challenge-Cup Ausw\u00e4rtsspiel, welches verloren ging. Wenigstens blieb ein durchaus auch m\u00f6glicher Finanzkollaps aus. Ein ausdr\u00fccklicher Dank an dieser Stelle deshalb den hierf\u00fcr zwingend notwendigen Sponsoren und an die, wenn auch nur als \u201ekleine Beitragszahler\u201c repr\u00e4sentierenden Zuschauer.<\/p>\n<p>Freilich: Wenn, h\u00e4tte, w\u00e4re  . . . . . .  , dann war bei der Meisterschaft sogar noch mehr drin. Die gesamte Saison stellte sich aber, wie vorher schon erw\u00e4hnt, als ein allseitig gewaltiger Kraftakt dar. Dazu noch der DVV-Pokal. Da war nach dem Viertelfinale gegen den sp\u00e4teren Finalisten Rote Raben Vilsbiburg am 12.12.2011 Schluss. Zuvor hie\u00dfen die Pflichtspiele am 30.11.11  Heimspiel gegen den VC Tirol (Challenge-Cup Hinspiel), 03.12.11  in Wiesbaden, 07.12.11 in Tirol (Challenge-Cup R\u00fcckspiel), 10.12.11 in Sinsheim. Also in 12 Tagen dann das f\u00fcnfte Pflichtspiel. Soviel zum Thema Kraftakt bzw. DVV-Pokal ohne die weiteren Randbedingungen aufzuf\u00fchren.<br \/>\nNun wieder zur Meisterschaft und den Begierden:<br \/>\n\u201eWenn\u201c&#8230;  allein nur zu dem dramatischen Play-off Viertelfinale R\u00fcckspiel in Schwerin wenigstens einer der vier vorhandenen Matchb\u00e4lle den Boden im SSC- Feld ber\u00fchrt \u201eh\u00e4tte\u201c \u2026, dann \u201ew\u00e4re\u201c \u2026 der VfB 91 Suhl mindestens Dritter und der Schweriner SC &#8211; ja was denn nun \u2026? &#8211;  jedenfalls ausgeschieden! Doch diese Vision trat nicht ein, sondern die Fakten. Und da war Schwerin beim Ausnutzen der Chancen gegen unsere Girl Group am Ende einen Tick abgekl\u00e4rter. Man muss also schon ber\u00fccksichtigen, dass das VfB-Team bei den in dieser Spielzeit abnormalen Spielplanterminen und kleinem Kader enorm Physisches bew\u00e4ltigen \u201edurfte\u201c. Bei einer durchschnittlichen Spieldauer von etwa einem Fu\u00dfballspiel und 40 Auftritten in gerade mal 23 \u00bd Wochen k\u00f6nnen dann gerade klitzekleine \u201eVerschnaufpausen\u201c das Z\u00fcnglein an der Waage sein.<br \/>\nDie Ausw\u00e4rtsspiele in der Hauptrunde gegen Wiesbaden, Stuttgart, Vilsbiburg (alle 2:3) und auch in K\u00f6penick (1:3) sind auch \u201e\u00e4rgerlich\u201c zu nennen. Zum Beispiel am 07. 01.2012 gegen K\u00f6penick beim Stand von 18:8 im vierten Satz. Da betrug die Dominanz zehn Ballpunkte bzw. beim 20:12 (kurz vor dem Tiebreak) bestand immer noch ein Vorsprung von acht Ballpunkten. Doch das real existierend berauschende Punktepolster wurde nach der besagten 18:8 F\u00fchrung anschlie\u00dfend mit 4:17 Ballpunkten und somit nicht nur der Satz mit 22:25, sondern auch das Spiel vergeigt. Ein schwer verdaulicher Knock-out nicht nur f\u00fcr die Spielerinnen und dem Trainerstab, auch f\u00fcr die unerm\u00fcdlich mitgereisten Suhler Fans, die sich auch nach einem angemessenen Abstand immer noch an diesen Albtraum erinnern, aber auch ein Tiefschlag f\u00fcr die Daheimgebliebenen am Liveticker. Dass die M\u00e4dels aber bei diesem F\u00fcnf-Tages-Spieltermine-Trip drei Auff\u00fchrungen in und um Berlin zu absolvieren hatten, wird dabei meist vergessen. Und ob der auf dem Silbertablett servierte Tiebreak noch zum Gesamterfolg gef\u00fchrt h\u00e4tte, bleibt immer spekulativ. Andere Mannschaften k\u00f6nnten da auch ihre Rechnung aufmachen. Zum Beispiel gerade der K\u00f6penicker SC, der im ersten Match der Saison nach einer 2:1 Satzf\u00fchrung in der Wolfsgrube dann im vierten Satz mit 23:25 etwas ungl\u00fccklich und anschlie\u00dfend den Tiebreak verlor und damit die m\u00f6gliche Play-off Spielteilnahme ausgerechnet bei bis dahin gegenseitig vorhandener Punktgleichheit am letzten Spieltag der Hauptrunde in Stuttgart schlie\u00dflich in einem K.o &#8211; Spiel mit 2:3 einb\u00fc\u00dfte. Vielleicht \u201eh\u00e4tte\u201c man bei einem 3:1 Erfolg in der Wolfsgrube sich diese Belastung, genauso wie unser VfB bei geringf\u00fcgig weniger Ausw\u00e4rtsspielverlusten die daraus resultierende \u201ePlay-off Spiel- und Tiebreak Kraftproben\u201c ausgerechnet gegen den titeltr\u00e4chtigsten Club der deutschen Frauen-Volleyballliga ersparen k\u00f6nnen. Doch ob nun dann m\u00f6glicherweise gegen M\u00fcnster oder Hamburg, alles bleibt nach wie vor im Bereich der Illusionen. Statistisch belegt ist, dass der VfB 91 Suhl in den R\u00fcckspielen der Haupt- und Play-off Runde zuhause nur gegen Dresden eine einzige Niederlage hinnehmen musste. Leider aber auch die Tatsache, dass die dazugeh\u00f6renden Ausw\u00e4rtsspiele der R\u00fcckrunde &#8211; mit Ausnahme in Aachen &#8211; alle nicht von Erfolg gekr\u00f6nt waren.<\/p>\n<p>Ja, Tiebreak-S\u00e4tze im Spieljahr 2011\/12 sind auch ein interessantes Thema in der gegenw\u00e4rtigen Spielpause. Vorausschicken m\u00f6chte ich aber, dass der VfB 91 Suhl bei bisher 298 Erstbundesligaspielen 67 F\u00fcnfsatzspiele zu absolvieren hatte und 41 f\u00fcr sich entschied. Das ist eine rentable Quote.<br \/>\nDennoch sollte der Verlierer eines Tiebreak-Spieles in der Hauptrunde mit einem Punkt hierf\u00fcr \u201ebelohnt\u201c werden. F\u00fcr die nationale Bewertung eines F\u00fcnfsatzspieles m\u00fcssten sich der DVV und die DVL &#8211; selbst wenn es am Schluss durch Fallbeispiele rechnerisch zu keiner \u00c4nderung der Platzierung belegt wird &#8211; viel mehr beraten (lassen). Jedenfalls tritt von der Psyche damit f\u00fcr alle Beteiligten Entspannung ein! Diese Regel kann f\u00fcr \u201eAlles oder Nichts Spiele\u201c, wie z:B. in Schwerin nat\u00fcrlich nicht gelten. Hier ist der Golden Set eine von mehreren Alternativen. Pers\u00f6nlich aber halte ich den national durchgef\u00fchrten Modus bei den M\u00e4nnern \u201eBest of three\u201c bzw. ab dem Play-off Halbfinale \u201eBest of five\u201c f\u00fcr gerechter, auch wenn der organisatorische Ablauf damit komplizierter wird.<br \/>\nIn der Spielserie <strong>2011\/12<\/strong> hie\u00df es f\u00fcr die VfB-M\u00e4dels z. B. in Wiesbaden beim Tiebreak 13:15. Zuvor lagen diese noch 11:8 in F\u00fchrung. Und in Stuttgart ging wohl durch eine Fehlentscheidung das Match mit 14:16 aus. Gegen den Schweriner SC errang man in der Hauptrunde zuhause ein 15:13 und zum Play-off Heimspiel nach wiederum f\u00fcnf S\u00e4tzen bei acht Matchb\u00e4llen ein 24:22 nach sage und schreibe 2 Stunden und 19 Minuten. Zum Play-off R\u00fcckspiel ging nach einer 2:0 Satzf\u00fchrung unseres VfB der dritte Satz bei drei Matchb\u00e4llen (24:23, 25:24, 26:25), und wie die Psyche dann so (mit)spielt auch der vierte Spielabschnitt und auch der Tiebreak verloren. Im somit notwendigen Golden Set fiel &#8211; bei nochmals vorhandenem Halbfinale-Matchball f\u00fcr unseren VfB 91 Suhl beim Stand von 14:13 &#8211; dann die endg\u00fcltige Entscheidung diesmal nach sechs S\u00e4tzen in 2 Stunden und 18 Minuten mit 15:17 doch noch zugunsten von Schwerin. Unsere M\u00e4dels hatten die realisierbare \u201eVor- Oster\u00fcberraschung\u201c verpasst \u2026.  Beim Challenge-Cup Achtelfinal-Hinspiel gegen Volley K\u00f6niz k\u00e4mpfte sich unsere Mannschaft nach 0:2 Satzr\u00fcckstand in der Wolfsgrube noch in den f\u00fcnften Satz, verlor jedoch diesen mit 11:15. Daf\u00fcr gab es im R\u00fcckspiel dann mit dem Golden Set das kr\u00f6nende 15:11 Happy End. Alles auf Messersschneide stehende entweder Hopp oder eben Top-Ergeb(l)nisse mit oft am seidenen Faden h\u00e4ngenden Szenarien.<\/p>\n<p>Und  kuriose Spielverl\u00e4ufe gab es nat\u00fcrlich auch wieder. Ein paar sind schon aufgef\u00fchrt, ein paar weitere Au\u00dferordentliche fehlen noch. Zum Beispiel wer da glaubte, dass der VfB 91 Suhl in der Serie <strong>2010\/11<\/strong> am 19.02.11 beim Ausw\u00e4rtsspiel in Stuttgart nach einem 17:9 Vorsprung im dritten Satz mit 24:26 und bereits drei Wochen sp\u00e4ter am 12. 03.11 bei den Roten Raben wieder im dritten Abschnitt abermals einen 17:9 Vorteil diesmal mit 21:25 aus der Hand gab und damit seine absoluten Negativh\u00f6hepunkte aus der Bundesligavereinsgeschichte ad acta gelegt hatte, musste feststellen, es gibt wie in K\u00f6penick vorher beschrieben immer noch \u201eSteigerungsm\u00f6glichkeiten\u201c, auf die aber diesbez\u00fcglich kein VfB-Anh\u00e4nger Wert legt!<br \/>\nDoch die Spiele gegen Vilsbiburg und Stuttgart hatten es <strong>2011\/12<\/strong> erneut wieder in sich. Beim 2:3 am 07.03.12 in der neuen Ballsporthalle der \u201eRaben\u201c gewannen unsere M\u00e4dels den ersten Satz nach einer richtungsweisenden 15:7 F\u00fchrung gerade noch mit 29:27, w\u00e4hrend im 2. Abschnitt zur zweiten technischen Pause ein 12:16 R\u00fcckstand noch in ein 25:22 und damit zu einer nicht gerade zu erwartenden 2:0 Satzf\u00fchrung ausgebaut werden konnte, die dennoch am Ende nicht vollendet wurde. Und gegen Stuttgart f\u00fchrte der VfB in der Wolfsgrube mit 10:2 und verlor dem ungeachtet noch mit 27:29 den ersten Satz. Da reichten auch sechs Satzb\u00e4lle beim Stand von 24:19 zun\u00e4chst nicht. Und beim Challenge-Cup Heimspiel gegen Ankara stand es im ersten Satz bereits 15:20 f\u00fcr die G\u00e4ste bzw. 23:24; 24:25; 25:26 und 26:27. Also vier Satzb\u00e4lle gegen den VfB 91 Suhl. Der Endstand aber hie\u00df 29:27. Sp\u00e4ter sprach man (\u00fcbergl\u00fccklich) im \u00fcbertragenen Sinn vom Golden Set im ersten Satz des Spieles.<br \/>\nDass der VfB 91 Suhl immer wieder auch sein K\u00e4mpferherz pr\u00e4sentierte und dennoch nicht jedes Mal erfolgreich von der Spielb\u00fchne ging, belegen die folgenden Partien.<br \/>\nIm Heimspiel der Hauptrunde am 14.01.12 gegen Dresden war nach dem Fehlstart im ersten Satz (15:25) und den dann umk\u00e4mpften zweiten Abschnitt mit 26:28 (bei drei Satzb\u00e4llen f\u00fcr den VfB) am Anfang der dritten Etappe mit 2:12 vorerst die Luft v\u00f6llig raus. Dann steigerten sich jedoch unsere M\u00e4dels mit 20 Ballpunkten (bei allerdings 13 gegnerischen Ballpunkten) gewaltig. Die Dresdnerinnen waren froh, diesen dann letzten Abschnitt mit 22:25 und das Spiel amtlich mit 0:3 erfolgreich in die Elbmetropole nach Hause gebracht zu haben.<br \/>\nAuch im Challenge-Cup Halbfinale Heimspiel gegen Baki Baku sahen wie schon gegen Ankara etwa 2.000 Zuschauer zwar einen von einer Grippewelle angeschlagenen, aber stets fightenden VfB 91 Suhl. Unsere zu Beginn ein wenig \u00fcbermotiviert spielenden M\u00e4dels lagen im ersten Abschnitt \u201eaussichtslos\u201c 12:19 zur\u00fcck. Doch beim 22:22 Ausgleich wackelte die \u201eSuhler H\u00fctte\u201c. Zum Schluss ging diese Aufholjagd mit 24:26 verloren. Auch der dritte Spielabschnitt hatte es in sich. Ausgerechnet bei den Spielst\u00e4nden von 14:15 und 17:18 folgten jeweils schwer nachvollziehbare Entscheidungen eines ansonsten eigentlich korrekten Linienrichters. Das Tollhaus Wolfsgrube sah erstmal v\u00f6llig Rot und Felix Koslowski Gelb. Doch das zwischenzeitlich emotionale Match war (\u00e4hnlich wie gegen den Dresdner SC) mit 0:3 (-24; -19; -17) offiziell verloren. Ja und beim R\u00fcckspiel in Baku lag unsere Mannschaft im 2.Satz mit 13:22 mehr als hoffnungslos zur\u00fcck. Der Satz endete 22:25. Das dabei erstmalig in der Gastst\u00e4tte der Wolfsgrube durchgef\u00fchrte Public Viewing war dank \u201eRennsteig TV\u201c (die mausern sich inzwischen immer mehr) und Kommentator Ingolf trotz  0:3 dennoch ein Erlebnis. Und  es gab eben noch jenes Play-off R\u00fcckspiel am 28. M\u00e4rz 2012 in Schwerin. Das war das \u201eEndspiel\u201c, zwar ohne nationalen Titel &#8211; aber eine geile Saison &#8211; die lange in Erinnerung bleibt.<br \/>\nNun muss Felix den M\u00e4dchen in der kommenden Saison (nur) noch lernen, wie man den \u201eSack rechtzeitig zubindet\u201c.<\/p>\n<p>[ratings]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volleyballdauergast Gerhard Berger hat uns eine Saisonnachbetrachtung eingesandt, die wir an dieser Stelle ver\u00f6ffentlichen wollen: Nach wenigen, aber erforderlichen Tagen des Abstandes ein paar pers\u00f6nliche Nachbetrachtungen von Gerhard zur gerade abgelaufenen Spielzeit mit zweifellos wiedermal auch skurrilen Spielverl\u00e4ufen. 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