Teams
content
content

Statistik
  • User: 2014042
  • Views: 16622238
  • Gestern: 604
  • Heute: 281
Seite durchsuchen
letzter Foren-Eintrag
Re: Fanclubversammlung Mai/Juni 2012
(15.06.2012 12:02), von Suhler91

Mitgliederversammlung: 30.04.2014 - 18:00 Uhr
Treffpunkt: Wolfsgrube

nächstes Auswärtsspiel: 15.12.2018 (19:00 Uhr)
Gegner: SSC Palmberg Schwerin

VOLLEYBALL-FANCLUB
»Fußball war gestern

Pokalfinale in Halle - ein lohnendes Saisonziel


bild1
Bild 1:  Fanblock des Dresdner SC
Am 4. Mrz fand - nun zum zweiten Mal in Folge - das Finale um den deutschen Volleyball-Pokal im Gerry-Weber Stadion in Halle (Westfalen) statt. Vor einer beeindruckenden Kulisse von 10.100 Zuschauern traten der Schweriner SC und der VfB Friedrichshafen an, ihre jeweiligen Titel zu verteidigen. Neben den sich gegenber sitzenden Fanblocks der Mannschaften - bei den Damen der Schweriner Block mit gelben und der Dresdner Fanblock mit roten T-Shirts deutlich zu erkennen - befanden sich eine Vielzahl von Bundesligatrainern, Damen-Bundestrainer Giovanni Guidetti und auch VfB Suhl - Vereinsprsident Wolfgang Wehner im interessierten Publikum. Diesem wurden zwei spannende Spiele ber vier Stze geboten - bei denen sich letztendlich jeweils der Titelverteidiger erfolgreich durchsetzen konnte.

Insbesondere das Damenfinale Dresdner SC gegen Schweriner SC versprach viel Spannung, wurden doch in den letzten beiden Bundesligabegegnungen die Entscheidungen im Tie-Break - jeweils mit einem Sieg der Gastmannschaft - gefllt. Dass es jedoch auch etwas anderes als erwartet kommen kann, zeigten die ersten beiden Stze dieses Finalspiels. Angefhrt von Sylvia Roll und einer immer wieder erfolgreich punktenden Patricia Thormann erarbeitete Schwerin sich im ersten Satz sehr schnell einen groen Vorsprung. Der Dresdner SC hatte Mhe sein Spiel zu finden und offenbarte, unter anderem mit mehreren Aufschlagfehlern, deutliche Unsicherheiten. Auch mit lautstarker Anfeuerung des Dresdner Fanblocks konnte - ber die Stationen 5:8 und 9:16 - die Niederlage im ersten Satz (Endstand 17:25) nicht verhindert werden.


bild3
Bild 3:  SSC-Block vs. C.Ssuschke
Im darauf folgenden Satz wiederholte sich zunchst dieser Spielverlauf. Schwerin fhrte sehr schnell mit einem greren Vorsprung und so stand es bereits zur zweiten technischen Auszeit 11:16. Der Dresdner SC - zwischenzeitlich ohne die bis dahin nicht berzeugend spielende Christiane Frst - gab jedoch nicht auf und konnte mit drei Punkten in Folge zunchst auf 14:16 verkrzen. Jedoch lie sich der Schweriner SC auch diesen Satz nicht mehr nehmen und gewann am Ende mit 25:21.

Dass der Dresdner SC mit einem anderen Ziel in Halle angetreten ist, wurde nun endlich im dritten Satz deutlich. ber eine Aufschlagserie der Dresdner Zuspielerin Anna Swietonska (bis zum Stand 2:9) und einen deutlich besser agierenden Block um Christiane Frst dominierte der DSC, so dass Schwerins Trainer Tore Alexandersen bereits beim Stand von 13:5 seine zweite Auszeit nehmen musste. Trotz mehrerer erfolgreicher Angriffe und Anfeuerung der eigenen Mitspielerinnen durch Sylvia Roll verlor der Schweriner SC diesen Satz mit 17:25.

bild5
Bild 5:  K.Wei und P.Thormann im Block
Fr den Dresdner SC kam es nun zum entscheidenden vierten Satz, um zumindest die Chance auf einen Tie-Break zu wahren. Es schien jedoch, dass sich Schwerin im dritten Satz nur eine kleine Auszeit genommen hatte, denn nun dominierte man das Geschehen wie bereits in den ersten beiden Stzen und Dresden hatte bereits beim Stand 6:12 seine zweite Auszeit genommen. Wiederum war es Sylvia Roll und diesmal eine Aufschlagserie von Tina Gollan die die Schweriner Fhrung auf 21:14 anwachsen lieen. Den Matchball zum 25:17 verwandelte dann Kathleen Wei - die Zuspielerin des Schweriner SC - indem sie ihr Zuspiel auf das gegnerische Feld lenkte und damit den verdienten Sieg des Schweriner SC besiegelte.

Der Schweriner SC holte mit dieser erfolgreichen Titelverteidigung somit bereits den ersten von drei mglichen Titeln dieser Saison und kann nun ganz befreit in der Meisterschaft antreten. Im Gegensatz dazu drfte der Druck auf die Spielerinnen des Dresdner SC deutlich anwachsen, hat man nun nur noch die Meisterschaft um das selbst gesteckte Ziel eines nationalen Titels zu erreichen.



Der Favorit des nun folgenden Herrenfinalspiels braucht sich jedoch um solche Dinge keine Gedanken machen, hat der VfB Friedrichshafen doch seit 1998 bereits acht Mal den Pokal gewonnen.

bild7 Bild 7:  VfB-Block in Aktion
Zu Beginn des Spiels sah es jedoch nicht nach einer Wiederholung des 3:0 Pokalerfolges gegen den Moerser SC aus dem letzten Jahr aus. Im ersten Satz lag das Team des Moerser SC um den Star Georg Grozer jun. (Diagonal) - dessen Vater Georg Grozer sen. gleichzeitig Trainer der Mannschaft ist - bereits mit 8:4 in Fhrung. Nachdem Friedrichshafen diesen Vorsprung bereits beim 8:8 wieder ausgeglichen hatte, entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften bei dem sich keine entscheidend absetzen konnte. Nach vier ungenutzten Satzbllen fr Moers und einem ungenutzten fr Friedrichshafen konnte sich der Moerser SC in einer spannenden Schlussphase letztendlich mit 30:28 durchsetzen und Satz Nummer eins berraschend fr sich entscheiden.

Auch der zweite Satz entwickelte sich zu einem hart umkmpften Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Nachdem Moers beim 20:20 ausgeglichen hatte und sich bis zum 23:23 wiederum keine Mannschaft absetzen konnte, erwischte der VfB Friedrichshafen diesmal das bessere Ende und gewann den Satz mit 25:23.




In den darauf folgenden beiden Stzen zeigte der VfB Friedrichshafen nun ein deutlich strkeres Spiel. Mittels Dreierblock auf Seite Friedrichhafens konnte man vermehrt die Angriffe von Georg Grozer abwehren und insbesondere ber den 2,01 m groen Nationalspieler Jochen Schps reichlich Punkte sammeln. ber die Stationen 6:8 und 16:13 gewann Friedrichshafen den dritten Satz mit 25:21.

bild9 Bild 9:  Ehrung fr die zweiten Sieger
Auch im vierten und wie im Damenspiel dann auch letzten Satz des Spieles gelang es dem Moerser SC nicht das Tempo des ersten Satzes zu wiederholen. Zustzlich begnstigt durch einzelne umstrittene Schiedsrichterentscheidungen zugunsten von Friedrichshafen dominierte der Titelverteidiger diesen Satz und konnte ihn am Ende mit 25:18 fr sich entscheiden. Fr das Team um Trainer Stelian Moculescu bedeutete dieser Sieg nun den neunten Pokalgewinn in der Vereinsgeschichte und gleichzeitig den siebten Triumph in Folge.

Mit der anschlieenden Siegerehrung der beiden Siegermannschaften fand eine beeindruckende Veranstaltung ihr Ende. Ein Highlight fr jede Volleyballmannschaft und deren Fans - im kommenden Jahr hoffentlich auch fr den VfB Suhl!

(C) Fotos und Artikel von Ren Siegling. An dieser Stelle noch einmal Vielen Dank !