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Re: Fanclubversammlung Mai/Juni 2012
(15.06.2012 10:02), von Suhler91
 

Raben zu stark

Autor: Joschik, Dienstag, 13. Dezember 2011

Stark, sehr stark – zu stark für den VfB Suhl an diesem Abend präsentierte sich Bundesliga-Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg im DVV-Pokalviertelfinale. Laut Mannschaftskapitänin Lina Meyer „total heiß auf eine Revanche fürs Vorjahr“ entschieden sie das Match mit 3:0 Sätzen für sich.
Der Beginn des Spiels sah den VfB voll auf dem Posten. Sehr schnell wurde eine Führung heraus gespielt. Doch dann schien man das Spiel in Sinsheim vor gerade mal zwei Tagen noch aus den Knochen schütteln zu müssen. Die Raben waren immer einen Tick schneller auf den Beinen und in den Köpfen und bestimmten so den ersten Satz nach Belieben. Blockarbeit beim VfB war so gut wie nicht vorhanden, bei unseren Angriffen hatte der Gegner fast immer die Hände dazwischen und konnte die Bälle entschärfen. Ergebnis: Der Satz wurde 15-25 verloren. 0:1!

Im zweiten Satz änderte sich das Bild gewaltig. Ein verwandelter VfB erschien auf der Spielfläche und heizte den Raben mächtig ein. Über 8-3 und 17-11 zogen die VfB-Mädels davon. Beim 23-19 glaubten fast alle in der Halle an den Satzausgleich. Was nun geschah, war schwer begreiflich. Toll im Spiel angekommen, verbaute sich der VfB den Satzgewinn selbst. Annahmeschwächen in Serie erlaubten den Raben den 23-23 Ausgleich. Zusätzliche Unruhe brachte dann eine offensichtliche Fehlentscheidung des Linienrichters, der einen Abwehrball an der Hallendecke sah, welcher sich nach überwiegender Meinung weit darunter bewegte (was auf dem Video von Rennsteig-TV bestätigt wird). Eiskalte Raben ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und schlugen zu. 26-28. 0:2!
[Immer mal wieder gegen die Raben: Erinnert ihr euch noch an den strittigen Ball zum 13-12 für die Raben im Tiebreak in der Saison 2009/2010?]
Allerdings hätte der VfB diese Dramatik umgehen können. Der Satz musste einfach sicher nach Hause gebracht werden. „Es gibt wenige Schlüsselsituationen in Spielen gegen die Raben. Aber wenn sie kommen, muss man sie nutzen“, sollte Trainer Felix Koslowski nach dem Spiel sagen.

Wer weiß, wie das Spiel sich nach einem Gewinn des zweiten Satzes durch den VfB entwickelt hätte. Vielleicht wären die Raben-Mädels doch ins Wanken geraten?
So – weiter im Selbstvertrauen gestärkt – spielten diese den dritten Satz souverän herunter (17-25, 0:3) und gewannen das Spiel hochverdient.


Wie sieht das Fazit für den VfB aus? Hätte…, Wenn…, Aber…, Vielleicht… – nützt nix. Die junge Mannschaft hat einen weiteren Schritt bei ihrem Lernprozess durchgemacht. Sich das Erarbeitete nicht so leicht aus der Hand nehmen lassen – das muss zukünftig Devise sein.
Ärger einstellen und zusammen an der Ausmerzung der Schwächen arbeiten – die Konsequenz.
Ich bin guter Hoffnung, dass wir die Ergebnisse schon am Samstagabend im Ligaspiel gegen den gleichen Gegner sehen werden. Mögen die Raben vor Selbstvertrauen strotzen und noch so stark sein…
Den Roten Raben Vilsbiburg gratulieren wir zu ihrer sehr guten Leistung und wünschen ihnen viel Glück auf ihrem Weg Richtung Finale.

Weiter geht’s VfB!

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1 Kommentar zu „Raben zu stark“

  1. René sagt:

    Von mir ein großes DANKESCHÖN an Rennsteig-TV mit den nun gestarteten Live-Übertragungen der VfB-Heimspiele. Gerade für die „Verhinderten“ bei einem Heimspiel in der Woche, lies sich so etwas Wolfsgruben-Atmosphäre ins heimische Wohnzimmer holen. Ein Sieg wäre natürlich noch schöner gewesen, aber den holen wir am Samstag! :D

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