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Re: Fanclubversammlung Mai/Juni 2012
(15.06.2012 10:02), von Suhler91
 

Ausschreibung 6. Dynamics Beach Cup

31. Mai 2017 von Ingolf Rust | Keine Kommentare »

Ausrichter:BC17
VfB 91 Suhl e.V. – Sektion „Dynamics Suhl“

Termin: Freitag 21. bis Sonntag 23. Juli 2017

Spielort:

„Kiesgrube-Nord“
Beachanlage Sportcenter Suhl
98528 Suhl, Schneekopfstraße 78

Freitag:
Anreise und Zelten ab 15:00 Uhr möglich
ab 20:00 „2. Baggertennis-Night-Challenge“
Startgebühr € 3,00 (zahlbar vor Ort)

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+++Suhler Nordfiliale zu Gast in der Wolfsgrube +++Wiedersehen mit alten Freunden+++

5. März 2017 von Martin Oeltermann | Keine Kommentare »

Wie jede Saison der letzten Jahre, haben wir uns sehr über das Wiedersehen mit den altbekannten Gesichtern aus Schwerin gefreut, zu denen ja inzwischen auch „uns Ole“ gehört.

Wie titelte die Ostseezeitung noch letzte Woche: „Das Superhirn des Schweriner SC“ und das ist, auch wenn er selbst es nicht gerne hören mag, vollkommen richtig. Olaf Garbe, ehemals Mastermind des VfB 91 Suhl, einer der verrücktesten Volleyballfreaks, die es in Deutschland gibt, einer, der diesen Sport lebt wie kein anderer.

Sein Wechsel nach Schwerin hat eine große Lücke gerissen, denn kaum einer hat sich für den Volleyball in Suhl so sehr engagiert wie er. Daher wollte ich diese Gelegenheit einfach mal nutzen, um diesem liebenswerten, bescheidenen Verrückten Danke zu sagen. Danke Ole, für all die gemeinsamen Jahre und deine großartige Arbeit und Unterstützung beim VfB.

Aber auch der Rest der Ex-Suhler Bande, Michael Döring, Andi Burkard und natürlich Felix…

Wie es weitergeht, lest ihr unter dem folgenden Link:

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P.S.: Aus: „Am Rande der Bande“, wie immer nachgereicht aus dem Spieltagsheft vom vergangenen Mittwoch.

+++Wenn die Trommeln schweigen+++Berlin Reloaded+++

28. Februar 2017 von Martin Oeltermann | Keine Kommentare »

Eines möchte ich im Vorwege klarstellen: es wird keine Abrechnung oder gar Be-/Verurteilung.

Es geht einzig und allein um Wirkung, aber fangen wir chronologisch an.

Samstag, 10:00 Uhr, Wolfsgrube: Wie im Vorjahr und auch schon im Jahr davor, starteten die Dynamics mit einer 13-köpfigen Fanabordnung zum fast schon traditionellen Berlinwochenende mit Doppelspieltag, um stimmgewaltig die Wölfinnnen zu unterstützen und mit einer möglichst großen Punkteausbeute aus der Hauptstadt zurückzukehren.

Die Zeichen standen gut, hatten unsere Mädels im Mittwochspiel gegen die Raben eine ansprechende Leistung in der Wolfsgrube abgeliefert, bei der durchaus mehr drin gewesen wäre. Ganz unberechtigt war die Hoffnung auf Punkte gegen Potsdam also nicht und ein Dreier gegen VCO sollte somit selbstverständlich sein. So zumindest die einhellige Meinung des Fanclubs.

Was wir erlebten, war dann allerdings nahe am sportlichen Fiasko, auch wenn das Drumherum innerhalb der Mitgereisten wieder sehr schön war.

Samstag, 17:15 Uhr, MBS Arena Potsdam: Übertriebene Sicherheitschecks der Suhler Fans durch die…

Lest weiter unter dem unten stehenden Link:

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Ladies wollen den Titel

27. Januar 2017 von Martin Oeltermann | Keine Kommentare »

+++ Ladies wollen den Titel +++ VfB IV baut Tabellenführung aus +++

„Der Start ins neue Jahr ist uns gut geglückt, auch wenn die Mädels es stellenweise ganz schön spannend gemacht haben“, so Coach Oeltermann nach dem Bezirksliga-Duell gegen Römhild am vergangenen Wochenende. „Drei Punkte mehr auf dem Konto, weiter Tabellenführer – was wollen wir mehr. Das war der nächste wichtige Schritt in Richtung Titelgewinn“, ergänzte Co-Trainer Christopher Damm.

In der gut besuchten Sporthalle der Grundschule Suhl-Heinrichs standen sich am vergangenen Samstag die Damen des VfB 91 Suhl IV und des TSV 1860 Römhild gegenüber. Für die Suhlerinnen das erste Spiel in 2017 und ein wichtiger Prüfstein, ob die längere Punktspielpause gut überstanden wurde.

Römhild trat in Bestbesetzung an und hatte vor, die Scharte vom letzten Spieltag, als man gegen Sonneberg II drei wichtige Punkte liegen ließ, auszuwetzen. Die Dynamischen Ladies mussten krankheitsbedingt auf die etatmäßige zweite Mittelblockerin Alina Hänel verzichten, was eine Umstellung in der Startformation erforderte.

Das Trainerteam entschied sich für Jessi Eichhorn über Mitte, die sonst auf der Diagonalposition spielt. Zwei Trainingseinheiten, mehr hatte sie nicht zur Vorbereitung und – sie sollte ihre Sache ausgezeichnet machen.

Das Römhild unbedingt gewinnen wollte, merkte man von Spielbeginn an. Schnell lagen sie mit 5:1 im ersten Satz vorn. Übernervös und ein wenig vom forschen Auftritt der Gegnerinnen überrascht, hinkten die Suhlerinnen bis zur Satzmitte dem Rückstand hinterher. Beim Spielstand von 8:13 nahm Coach Oeltermann seine erste Auszeit und fand recht deutliche Worte. Es folgten noch einige nervöse Situationen, aber so langsam fand das VfB-Team seinen Rhythmus. Beim Stand von 13:14 kam dann Jessi Eichhorn an den Aufschlag und brachte mit einer beeindruckenden Serie (davon zwei Asse) ihr Team mit 22:15 in Front. Sieben Punkte vor – ein sicherer Satz – sollte man meinen, aber die Ladies ließen die Römhilderinnen durch unnötige Abwehrfehler immer wieder herankommen. Allerdings hatten die Dynamischen Ladies das immer stärker anfeuernde Publikum auf ihrer Seite und so brachten sie den ersten Satz – verdient – jedoch unnötig knapp, mit 25:22 nach Hause.

     

Satzgewinn im Rücken gibt Sicherheit – sollte man meinen. Nicht so an diesem Tag. Zu Beginn

des zweiten Satzes zogen die Damen aus Römhild wieder von Beginn an davon und lagen schnell mit 7:0 in Front. Vor allem dank der cleveren Spielweise von Kapitänin Caro Wolfram, konnten sie die Suhlerinnen ein ums andere Mal in der Abwehr in Verlegenheit bringen und lagen zwischenzeitlich sogar mit neun Punkten beim Stand von 15:6 vorne.

Nach Auszeit und Spielerwechsel beim VfB begann sich das Spiel der Suhlerinnen allmählich zu stabilisieren und das Team stellte erneut seine mentale Stärke in dieser Saison unter Beweis. Punkt für Punkt fighteten sich die Ladies heran, unterstützt vom begeisterten Publikum. Beim Stand von 21:20 aus Suhler Sicht, musste auch Römhild-Coach Branko Höfner seine zweite Auszeit nehmen, sah er doch den fast schon sicher geglaubten Satzgewinn entschwinden. Beim Stand von 25:24 hatten die Suhlerinnen sogar Satzball, der leider nicht verwertet wurde. Lange Ballwechsel zeichneten die Crunchtime des Satzes aus und nach 30 Minuten konnte Römhild, durchaus verdient, mit 28:26 den Satzausgleich erzielen.

Lobenswert an diesem Tage, gerade in den kritischen und sensiblen Phasen des Spieles, war die Leistung des Schiedsrichtergespanns Schriever/Lenz aus Suhl, die die Partie von Beginn an souverän unter Kontrolle hatten.

Satz Drei stand an und Coach Oeltermann fand in der Satzpause wohl die richtigen Worte, denn seine Mädels gingen von Beginn an deutlich ruhiger und konzentrierter zur Sache als in den beiden Sätzen zuvor. Vom Start weg in Führung, wurde diese nicht mehr abgegeben. Annahme/Abwehr standen wieder deutlich besser positioniert, so dass Zuspielerin Karo Walther die Angreifer wieder genauer und variabler bedienen konnte. Aber vor allem Jessi Eichhorn wusste zu beeindrucken. Wieder mit einer ausgezeichneten Aufschlagsserie und weiteren guten Angriffen über die Mitte, konnte sie ein ums andere Mal punkten.

Auch Vivi Schübel war im dritten Satz wieder mit ihren berüchtigten Hammerschlägen in das gegnerische Feld erfolgreich, Tina Raßmann legte einige clevere Bälle in die gegnerische Hälfte und konnte auch mit einigen schönen Punkten über Außen glänzen. Zum Ende hin wieder leicht unkonzentriert, ließen die Ladies den Gegner noch etwas herankommen, brachten den Satz aber ungefährdet mit 25:22 nach Hause. Jetzt waren sie in der Vorhand.

Zu Beginn des vierten Satzes ging Römhild zwar noch kurzzeitig mit 5:3 in Führung, mußte sich dann aber den Suhlerinnen ergeben. Suhls Abwehr stand deutlich besser als in den vorangegangenen Sätzen, das Angriffsspiel wurde immer präziser und variabler und auch von Nervosität war nichts mehr zu spüren. Zwei jeweils 5-Punkte-Serien von Jessi Eichhorn und Lena Oeltermann zogen den Römhilder Damen dann den Zahn. Nach 20 Minuten ging der Satz mit 25:14 und somit auch verdiente drei Punkte an die Damen vom VfB 91 Suhl IV.

„Wir waren heute übernervös und unsere Annahme/Abwehr war echt mies“, so Kapitänin Müller nach dem Spiel. „Wenn Jessi heute nicht so überragend in Aufschlag und Angriff gewesen wäre und Lena mir in der Abwehr nicht dauernd den Arsch gerettet hätte, dann wäre das Spiel vielleicht sogar gegen uns ausgegangen. Aber auch Riesendank an unser Publikum. Das hat echt in den entscheidenden Phasen mega gepusht und war die siebte Frau auf dem Feld.“

„Römhild war heute echt stark und wir haben, glaube ich, ein gutes Spiel auf hohem Bezirksliganiveau gesehen. Jessi und Lena waren heute die stärksten Spielerinnen in unserem Team. Wobei wir Jessi ganz besonders hervorheben wollen, die ihre Sache auf der ungewohnten Position außerordentlich gut gemacht hat. Bei Römhild hat mir Caro Wolfram besonders gefallen, die uns mit ihren Klassebällen immer wieder in Bedrängnis gebracht hat“, zog Chris Damm abschließend das Fazit.

Vorrübergehend verabschieden müssen sich die Dynamischen Ladies von einer ihrer zuverlässigsten Spielerinnen. Tina Raßmann geht in die Schwangerschaftspause und steht bei den letzten zwei Spieltagen (11.03. in Suhl und 25.03. in Sonneberg) leider nicht mehr im Startsechser. Die Ladies freuen sich für das VfB-Volleyball-Paar Raßmann/Walther und sind sich über den Namen des ersten offiziellen Teambabys der Dynamics schon einig. Wenn es ein Mädchen wird soll es Ahoo heißen, wird es ein Junge dann Ahuu. Alle Dynamics wünschen der jungen Familie alles Gute.

Für Suhl spielten: Jessica Eichhorn, Camilla Müller, Vivi Schübel, Tina Raßmann, Carolin Bräuer, Lena Oeltermann, Karolin Walther, Sophia Padelat, Sophie Röhlig und Marlene Gloyna

Danke an Obus für die Bilder

VfB Suhl vs Potsdam – Nachlese

30. November 2016 von Joschik | Keine Kommentare »

Was bleibt vom Bundesligaspiel gegen den SC Potsdam am vergangenen Samstag?
Vor allem sportlich erst einmal ein Punkt, der sich irgendwann noch als sehr wichtig herausstellen könnte…
Aber zunächst zu den Rahmenbedingungen. Zum ersten präsentierte sich eine trotz aller Veranstaltungskonkurrenz im Umfeld doch recht gut gefüllte Wolfsgrube. Mancher ansonsten Volleyballinteressierte musste sicher als Begleitung zum ARD-Quotenhit „Adventsfest der 100.000 Lichter“ ins Suhler CCS. Auch sonst gab es an diesem Abend eine Menge von hochinteressanten Veranstaltungen im Südthüringer Raum.
Zum zweiten herrschte eine bombastische Stimmung in der Halle. Selten sah man die Zuschauer auch auf der Haupttribüne so oft und so lange stehen… Das wurde auch außerhalb in Volleyball-Deutschland wahrgenommen (siehe nebenstehendes Bild). Und zum dritten zeigte sich ein Team von Han Abbing, dass sich trotz wackligem Start und kurz vor dem Abgrund stehend (sprich der 0:3 Niederlage) niemals aufgab, was letztlich entscheidend für die bereits erwähnte großartige Stimmung auf den Rängen sorgte.

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Nicht zu verstehen…

27. November 2016 von Joschik | Keine Kommentare »

NACHTRAG: Der SC Potsdam hat sich inzwischen auf seiner Facebookseite offiziell für die im Überschwang der Gefühle entstandenen Sätze entschuldigt. Das Thema sollte damit „gegessen“ sein. Und das ist gut so…

Was hat der VfB Suhl den „neureichen“ Vereinen der Bundesliga wie Potsdam oder Stuttgart nur angetan, dass sie ihm gegenüber derartige Geringschätzung äußern?
Oder ist es einfach nur Arroganz, die sich dort langsam herausbildet? Nicht zu verstehen im doch bisher von fairen Umgang miteinander lebenden Volleyball…
Nachdem letztens die Stuttgarter Presse (zugegebenermaßen nicht der Verein selbst, sondern ein ihm nahestehender Journalist) das Spiel unserer Mädels – mit Satzgewinn! – als ein „besseres Trainingsspiel“ für den Allianz MTV abgetan hatte, setzte nun der der SC Potsdam in seinem Facebook-Auftritt noch einen drauf. Sein das Potsdamer Team völlig gerechtfertigt lobender Spielbericht endete mit einer Stichelei gegen den tapfer kämpfenden Gegner:„Zum Schluss noch … Suhl wird im Rückspiel keinen einzigen Punkt aus Potsdam mitnehmen! Das steht jetzt schon fest!“
Ist eine solche Aussage wirklich nötig? Was soll sie nur bezwecken?
Hmmm… Hochmut kommt nicht selten vor dem Fall! Das musste mal gesagt werden…

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+++Ladies weiter auf Erfolgskurs+++Verfolger auf Distanz gehalten+++

16. November 2016 von Martin Oeltermann | Keine Kommentare »
Gund zum Freuen gab es am Samstag genug

     Gund zum Freuen gab es am Samstag genug

Am letzten Samstag war es endlich wieder soweit. Heimspieltag in der „Lautenberg-Arena“ für die Dynamischen Ladies. Am vierten Spieltag der Bezirksliga Südost standen die Partien gegen den 1. Sonneberger VC 04 II  und den Tabellenzweiten VC Hila I an.

Wie schon von Coach Martin Oeltermann angekündigt, wollten seine Mädels den ersten Schritt in Richtung Meisterschaft vollziehen und hatten sich im Training gezielt auf den Dauerrivalen aus Hildburghausen vorbereitet.

Vor dem Topspiel ging es erstmal gegen die jungen Sonnbergerinnen, die durch ihren unbekümmerten Auftritt am Wochenende zuvor, den Dynamischen Ladies Respekt abgerungen hatten. Daher war die Marschroute klar: volle Konzentration!

Durch konstant gute Trainingsleistungen durfte Jessi Eichhorn für Kapitänin Camilla Müller in den Startsechser aufrücken und bestätigte den guten Eindruck  vom letzten Spieltag. Von Beginn an ließen die Suhlerinnen keinen Zweifel daran wie ernst sie das Spiel nahmen und als Lena Oeltermann Mitte des Satzes am Aufschlag eine 7er –Serie hinlegte und Vivi Schübel gleich danach noch mit sechs Punkten nachzog, war der erste Satzgewinn für den VfB nach 17 Minuten mit 25:9 erzielt. Mit Marlene Gloyna  bestätigte eine weitere junge Dynamische Lady mit ihrem ersten Ligaeinsatz die guten Trainingseindrücke.

Wieder war es der zweite Satz, der die Suhlerinnen aus dem Rhythmus brachte. Der Gegner begann stark, profitierte von Nachlässigkeiten in der Suhler Abwehr und blieb bis zur ersten Suhler Auszeit beim Stand von 18:18 immer auf Augenhöhe. Besonders die junge Sonneberger Libera Lee, kratzte immer wieder die Angriffsbälle der Suhlerinnen aus den Ecken und hielt ihr Team gut im Spiel. In der Crunchtime waren es wieder Oeltermann und Schübel, die mit ihren gefährlichen Aufschlägen Sonneberg unter Druck setzten und den Satzgewinn mit 25:19 unter Dach und Fach brachten.

Der dritte Satz bot dann ein Spiegelbild des ersten. Von Beginn an wieder mit der nötigen Konzentration und erhöhtem Angriffsdruck, hatte das Team aus der Spielzeugstadt nicht mehr den Hauch einer Chance. Beim Stand von 10:6 startete Lena Oeltermann eine 10er Aufschlagserie und der Widerstand des Gegners war nicht mehr zu spüren. „Rookie“ Sophie Röhlig wurde in der Schlussphase des  Satzes für Lena eingewechselt und bestätigte erneut das Vertrauen des Trainerteams. Am Ende schlug Tina Raßmann zum Matchball auf und die Dynamischen Ladies durften durch ein 25:9 im dritten Satz einen weiteren verdienten 3:0-Sieg feiern.

Der Tipp vor dem Topspiel des Tages gegen Erzrivale Hila war vom Trainerteam Damm/Oeltermann einheitlich: „Es wird sehr eng werden. Haben wir die nötige Konzentration und spielen unsere Stärken in Aufschlag und Angriff aus, dann fahren wir auch die nötigen Punkte ein“, so Trainer Oeltermann. „Wir haben uns gezielt in Annahme und vor allem in der Abwehr auf die starken Mittelblockerinnen des Gegners vorbereitet. Wenn die Mädels das so umsetzen ist alles möglich“, ergänzte Co-Trainer Damm. „Wir tippen beide auf ein enges 3:1 für uns.“

Keine Experimente hieß es, denn mit dem Stammsechser Raßmann/ Walther/ Schübel/ Hänel/ Müller/ Oeltermann und Libera Bräuer schickten die Suhler Trainer ihre beste Formation aufs Feld. Jedoch gelang der Start ins Spiel eher holprig. Der erste Aufschlag wurde vergeben und bevor man sich versah, lagen  die Ladies 0:6 hinten. Harte Aufschläge von Hilas Nummer 12 Lindstadt, stellten Libera Bräuer vor starke Probleme.

Aber die Stärke der Suhler Vierten sind in dieser Saison auch die Nerven und so egalisierte das Team beim 14:14 den Rückstand. Endlich stimmte die Feldabstimmung, Libera Cali Bräuer spielte wieder auf konstant gutem Niveau und die Präzision in Aufschlag und Angriff erhöhte sich stetig. Beim Stand von 24:19 schlug Lena Oeltermann zum Satzball auf und verwandelte ihn mit einem Ass.

Jetzt waren die Dynamischen Ladies wieder in der Spur. Hila startete mit zwei Aufschlagspunkten und konnte nach Blockfehler von Alina Hänel mit 3:1 in Führung gehen. Dann kam Diagonalspielerin Tina Raßmann zum Aufschlag und zeigte mit ihren berüchtigten „Hammer-Aufschlägen“ wer die Herrinnen im Haus sind. Neun Punkte in Serie zur 10:3 Führung und auch gleich die erste Auszeit von Hila-Coach Poprava weg. Alina Hänel legte gleich noch vier weitere Punkte nach und Karo Walther gestaltete das Angriffsspiel sehr variabel, so dass der gegnerische Block immer wieder zu spät in Position kam. Kapitänin Müller konnte mehrfach aus dem Hinterfeld punkten und schloss den zweiten Satz mit einem starken Diagonalball zum 25:17 für den VfB ab.

Satz Nummer drei und Suhl mit der extrem besseren Ausgangsposition.  Beide Seiten leicht nervös, Hila durch den Satzrückstand stark unter Druck und Suhl mit immer noch leichtem Unglauben so gut vorn zu liegen, ließ die Kontrahenten bis zum 13:13 auf Augenhöhe bleiben. Beide Seiten mit leichten Schwächen in Aufschlag und Angriff, dafür aber mit guter Abwehr, brachten den Zuschauern in der Lautenberghalle attraktive Ballwechsel.

Beim Stand von 14:13 kam Karo Walther an den Aufschlag und legte eine 7er-Serie hin (davon zwei Asse) und man merkte, dass die Ladies endlich selbst an einen ungefährdeten Sieg glaubten. Vivi Schübel machte dann zum Abschluss den Sack beim Stand von 24:16 zu und die Vierte konnte einen weiteren Dreier feiern.

„Dass wir so deutlich und mit 3:0 gewinnen, hätten wir vorher nicht so erwartet“, meinte Mittelblockerin Alina Hänel nach dem Spiel. „Wir haben schon gemerkt, dass bei Hila nicht ihre Stammzuspielerin dabei war. Die Mitten kamen nicht so gefährlich heute, aber wir haben konzentriert bis zum Schluss geackert und sehr verdient gewonnen. Das war wieder eine klasse Teamleistung heute“, ergänzte Vivi Schübel und Kapitänin Camilla Müller und Zuspielerin Karo Walther machten zum Abschluss eine deutliche Ansage: „Jetzt sind wir heiß auf den Titel!“

VfB Suhl IV bleibt somit auch nach dem vierten Spieltag Tabellenführer und geht mit 18 Punkten in die Weihnachtspause. Am 21. Januar geht es für die Dynamischen Ladies mit einem Heim-Nachholspiel gegen den TSV 1860 Römhild weiter.

img_2627 Ganz besonderen Dank sagt das Team an René „Wolfi“ Krug für die tollen Bilder und den Zuschauern, die nicht nur das Team unterstützt haben, sondern die Lautenberghalle in die Lautenberghölle verwandelt haben. Das war Volleyball at ist best.

Es spielten: Alina „Adrenalina“ Hänel, Carolin „Cali“ Bräuer, Camilla Müller, Tina Raßmann, Vivi Schübel, Magdalena Oeltermann, Karolin „Karo“ Walther, Jessica „Jessi“ Eichhorn, Sophie „Rookie“ Röhlig und Marlene Gloyna

Trainer: Christopher Damm und Martin Oeltermann

Auswärts bei einem Ligafavoriten

14. November 2016 von Joschik | Keine Kommentare »

Auch Spiele, die von vorneherein als ohne Erfolgschance für den VfB angesehen werden, sollen die Mädels nicht ohne dynamische Unterstützung bestreiten müssen. Deshalb machte sich auch an diesem Wochenende ein kleines, aber feines Häuflein Unentwegter auf den Weg in die Schwabenmetropole, um dem sich stetig entwickelnden Team den Rücken zu stärken. Und gleich vorab: Es hat sich wirklich gelohnt!
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Wenn die Stuttgarter Zeitungen nach dem Spiel von einem Trainingsspiel des MTV sprachen, dann hat das den Touch einer gewissen Überheblichkeit. Er habe seine Mädels am Freitag im Training so richtig fertiggemacht, wusste Trainer Guillermo Hernandez dort zu berichten. Und deshalb sei er „so superhappy“, dass dieses Spiel gewonnen wurde. Nur – vielleicht hat der Verfasser des Artikels vergessen, sich auch einmal um den Gegner zu kümmern. Beim VfB Suhl lag nämlich der Focus auch nicht auf dem Spiel gegen einen hohen Meisterschaftsfavoriten. Demzufolge trainierten Claudia Steger & Co am Samstag (also einen Tag später als Stuttgart) noch mit sehr hoher Intensität…

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Tabellenführung ausgebaut

10. November 2016 von Martin Oeltermann | Keine Kommentare »

Am letzten Samstag ging es für die Dynamischen Ladies erneut auswärts auf Punktejagd in der Bezirksliga Süd-Ost. In der Gleichberghalle in Römhild standen die Partien gegen den TSV1860 Römhild I und 1.Sonneberger VC 04 II an.

Das Auftaktspiel mussten die Mädels vom VfB IV gleich gegen die Gastgeberinnen bestreiten. Wie erwartet gestaltete sich der Beginn unserer Mädels gewohnt holprig und nervös. Der erste Satz ging nach 26 Minuten mit 23:25 knapp an die Kontrahentinnen. Coach Oeltermann war mit diesem Start natürlich nicht zufrieden, da in allen Elementen zu viele Fehler gemacht wurden. Mehr Druck auf den Gegner in Aufschlag und Angriff und eine bessere Feldabstimmung war seine Forderung für den zweiten Satz.img_1436

Die Ladies waren ohnehin motiviert, galt es doch die seit dem ersten Spieltag erreichte Tabellenführung zu verteidigen. Und sie wollten! Der zweite Satz zeigte ein deutlich anderes Gesicht. Annahme und Abwehr waren wieder gewohnt stabil, so dass Karo Walther im Zuspiel unter Beweis stellen konnte, warum sie die technisch versierteste Zuspielerin der Liga ist. Wieder und wieder setze sie die Mittelblocker und Außen gekonnt in Szene, so dass sich die Vierte schon im ersten Satzdrittel deutlich absetzen konnte. Auch Alina „Adrenalina“ Hänel hatte einen ausgeschlafenen Tag erwischt. Mit ihren gefährlichen Aufschlägen stellte sie die Römhilder Damen in der Annahme immer wieder vor fast unlösbare Aufgaben. Nach 20 Minuten war der Satzausgleich mit einem klaren 25:16 geschafft.

Die Karten waren neu gemischt und eigentlich hatten die Trainer jetzt ein ruhigeres Auftreten ihres Teams erwartet, aber der dritte Satz gestaltete sich deutlich knapper. Die Römhilder blieben bis zur Crunch-Time auf Augenhöhe, denn im Angriff wurden von den Suhlerinnen immer wieder leichtfertig Punkte vergeben. Beim Stand von 19:21 kam Alina Hänel wieder an den Aufschlag und konnte mit einer kleinen 4-Punkte-Serie ihr Team mit 23:19 in Front bringen. Nach Eigenfehler von Römhild schlug Zuspielerin Karo Walther zum Satzball auf und brachte nach wiederum 26 Minuten den VfB IV mit 2:1 in Führung.

Die Satzführung im Rücken, ließ die Ladies im vierten Satz von Beginn an wieder konzentriert zu Wege gehen. In keiner Phase kam der Hauch eines Zweifels am Siegeswillen auf. Über 6:2, 9:4 und 18:12 setzten sie die von den Trainern ausgegebene Marschroute um. Im Angriff beeindruckten die beiden Außen Camilla Müller und Magdalena Oeltermann immer wieder mit knallharten Diagonalbällen. Tina Raßmann als Diagonale spielte immer wieder clevere Bälle in die oft große Räume bietende gegnerische Abwehr. Zum Matchball schlug die über das ganze Spiel konstant spielende Vivi Schübel auf und beendete nach 18 Minuten den letzten Satz.

3:1 – Trainer zufrieden – Team mehr als happy – Revanche für die Vorjahresniederlage und drei Punkte mehr in der Tabelle.

Im zweiten Tagesspiel mussten die jungen Sonneberger Talente gegen die Gastgeberinnen antreten. Wie erwartet gewann Römhild die Partie, hatte aber deutlich Mühe durch die unbekümmerte Spielweise des Gegners. So schafften es die Spielzeugstädterinnen den zweiten Satz zu ihren Gunsten zu entscheiden. Am Ende gewann Römhild 3:1.

Coach Oeltermann hielt vor Beginn der Partie seiner Mädels gegen Sonneberg eine eindringliche Ansprache. Gewarnt durch den respektablen Auftritt des Gegners gegen Römhild, forderte er absolute Konzentration von Beginn an. Und genau das machte sein Team.

Nach Aufschlagverlust Sonneberg kam beim Stand von 1:0 Mittelblockerin Vivi Schübel an den Aufschlag und legte eine beeindruckende 10-Punkte-Serie hin. Der Gegner fand in Annahme und Abwehr auch im weiteren Verlauf des Satzes kein Gegenmittel, um den Druck der Suhlerinnen in den Griff zu bekommen. Kaptänin Müller mit einer 5er-Serie am Aufschlag und Magdalena Oeltermann über Außen ließen den Gegner nicht im geringsten zum Zuge kommen. Nach 17 Minuten war der erste Satz mit 25:7 deutlich eingefahren.

Der zweite Satz zeigte wie oft man vorschnell den Gegner auf die leichte Schulter nimmt. Bis zur Satzmitte lagen die jungen Sonnebergerinnen in Führung. Erst nach der Auszeit beim Stand von 8:12 kamen die Dynamischen Ladies wieder in Schwung. Kapitänin Müller legte erneut eine 5er-Aufschlagserie hin und brachte ihr Team wieder in Front. Der Elan der Sonnebergerinnen war dahin und man konnte nach schwierigen 25 Minuten einen 25:20 Satzgewinn verbuchen.

Co-Trainer Chris Damm ermahnte die Ladies sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen und das Versprechen gegenüber den neuen Teammitgliedern einzulösen, dass sie Einsatzzeit erhalten würden. So gingen die Ladies von Satzbeginn an mit erhöhtem Druck auf den Gegner zur Sache und ließen keinen Zweifel daran wie man Versprechen einlöst. Jessi Eichhorn kam zu verdienten Punkten und beim Stand von 22:6 wechselte der Coach die an diesem Tag stark aufspielende Lena Oeltermann gegen den „Rookie“ Sophie Röhlig aus, die ihre ersten Ligaminuten spielen durfte. Und sie machte ihre Sache gut. Nach nur 18 Minuten war der Satz und somit das Spiel mit 25:12 und 3:0 für die Favoritinnen entschieden.

Die Dynamischen Ladies feierten die gelungene Mission „Verteidigung Tabellenführung“. „Wir haben beide Partien absolut verdient gewonnen“, zog Co-Trainer Chris Damm das Schlussfazit. „Wir hätten uns heute nur selber schlagen können. Gegen Römhild waren es die Eigenfehler und gegen Sonneberg im zweiten Satz Leichtfertigkeit, die uns ins Rudern brachten. Aber insgesamt sind wir sehr zufrieden, denn wir treten diese Saison mit einem tollen, mental viel stabileren Team als in den Jahren zuvor an. Ich will es noch nicht wirklich aussprechen, aber das eigentliche Ziel lautet „Meisterschaft“. Der Prüfstein wird zum Heimspieltag am kommenden Wochenende die Partie gegen den VC Hila I sein.“

Es spielten: Alina Hänel, Karolin Walther, Sophie Röhlig, Carolin Bräuer, Jessica Eichhorn, Camilla Müller, Magdalena Oeltermann, Tina Raßmann, Vivi Schübel Trainer: Martin Oeltermann, Christopher Damm

Zwischenruf

6. November 2016 von Joschik | Keine Kommentare »

„Für unsere Mädels…zahlen wir jeden Preis!“ Was sollten eigentlich diese (wohl als Stichelei gemeinten) Worte auf einem großen Spruchband der Erfurter Fans in der Suhler Wolfsgrube beim Derby am Samstag bedeuten? Eigentlich müsste man den Mantel des Schweigens darüber hüllen, aber ich kann mir ein paar Bemerkungen dazu nicht verkneifen.
Ja – tut das nicht JEDER Fan, der seine Mannschaft – egal ob daheim oder auswärts – unterstützt? Einen Eintrittspreis zahlen? Oder mussten die Erfurter etwa mehr bezahlen als jeder andere Zuschauer in der Halle? Mussten sie weit mehr bezahlen als in anderen Bundesligastandorten? Das ist nicht der Fall…
Und dann noch solche schwachsinnigen Sprüche wie sinngemäß „…dann lassen wir die Suhler bei unserem Heimspiel 20 Euro zahlen…“ auf Facebook…
Top Zuschlag hin oder her. Das Thüringenderby ist nun mal ein Topspiel in der Frauen-Bundesliga – egal auf welchen Tabellenplätzen sich die Kontrahenten befinden. Das hat auch ein Zuschauerzuspruch wie seit Jahren nicht mehr in der Wolfsgrube bewiesen.
Also nehmt euch ein Beispiel an den Trainern beider Mannschaften, die nach dem Spiel sehr herzlich miteinander umgingen. Das sind wir seit vielen Jahren auch von den Fans der anderen Bundesligateams gewohnt. So aber wird das nix…
Und noch eine Bemerkung zur Wortwahl eurer Spruchbänder. Sind eure Spielerinnen wirklich käuflich? Ich glaube nicht…