PISA-Schock im Rheinland
Mittwoch, 24. Dezember 2008 von Ingolf RustDie Bildungsmisere greift immer weiter um sich. In einer neuen PISA-Studie der OECD wurden dieses Mal schwerpunktmäßig Schwächen im Fachbereich Geografie aufgedeckt. Besonders erschreckend dabei: Sogar Journalisten schneiden hier unter dem Durchschnitt ab. So verlegte ein Leverkusener Teilnehmer in seinem Testaufsatz die thüringische Stadt Suhl in das Erzgebirge.
Vom Bildungsministerium gibt es bislang noch keine Stellungnahme zu diesem Thema, aber aus gut informierten Kreisen war zu erfahren, dass offensichtlich ein weiterer Test geplant ist. Beim nächsten Durchlauf soll wohl Korrekturlesern und Redakteuren auf den Zahn gefühlt werden.
