Der Diesel kam auf Touren
Der alte Ausspruch eines ehemaligen VfB-Scouts [1] traf gestern wieder voll ins Schwarze. Nach mühevollem Beginn konnte der VfB die Partie gegen den SC Potsdam mit 3:1 für sich entscheiden. Gegen Ende des ersten Satzes hatte allerdings so mancher Zuschauer in der Wolfsgrube ein Déjà-vu-Erlebnis, denn der Auftakt in die gestrige Partie gegen den beherzt auftretenden Aufsteiger aus Potsdam wies doch so einige Parallelen zum ersten Satz des Pokal-Finales auf. Schon kurz vor dem 24:22 waren die meisten Zuschauer in der Wolfsgrube in Erwartung des Satzgewinns aufgestanden, aber als Sandra Landvoigt mit einem haarscharf über die Netzkante rollenden Aufschlag zum 24:24 ausglich, wussten viele was nun folgen würde. Ähnlich wie vor einer Woche ging es nun noch ein paar Punkte lang hin und her, bevor die Gäste schlußendlich nicht unverdient den Satz für sich verbuchen konnten.
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VfB 91 Suhl vs. SC Potsdam
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Spiel 1 nach dem Pokalfinale
Die Spannung nach dem Saison-Höhepunkt ist sicher etwas abgefallen, und das deutliche Hinspielergebnis lässt vielleicht eine leichte Aufgabe vermuten. Aber zurück im Liga-Alltag erwartet die Pokal-Heldinnen mit dem SC Potsdam ein junges und hungriges Team in der Wolfsgrube. Immerhin bezwangen die Damen um die ehemaligen VfB-Spielerinnen Charly Spieß und Sandra Landvoigt (2008 Pokalsiegerin mit dem VfB) im Dezember auch den USC aus Münster. Unser Team dürfte also gewarnt sein, und sollte heute an die Leistung von Halle anknüpfen, damit die Fronten von Beginn an geklärt sind, und die Minimalchance auf eine Medaille in der Meisterschaft gewahrt bleibt. Weiterhin wird es interessant sein, zu sehen, ob die ebenfalls Fans an ihre Leistung aus dem Pokalfinale anknüpfen können. Falls ja, dann sind die Punke schon so gut wie im Sack. 😉
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PS: Ab sofort online: Fotos vom Pokalfinale – Teil 3 von unserem hauseigenen Foto-Profi René…
Spiel verloren, Herzen erobert
Nach dem kräftezehrenden Pokalfinale war die letzten Tage bei uns doch ein wenig die Luft raus. Daher kommt unser Pokal-Artikel leider erst heute.
Als in der Nacht vom Sonntag zum Montag die Busse und PKWs aus Halle wieder in Suhl eintrudelten, waren die Insassen wohl eher nicht am feiern, aber ein paar Stunden vorher sah dies im Gerry-Weber-Stadion für einen unbedarften Beobachter vielleicht etwas anders aus. Denn da feierte die weiße Wand
aus Suhl ihre Mannschaft, als hätte sie gerade den Pokal gewonnen, und nicht der Dresdner SC. Diesen Beitrag weiterlesen »
Final(e) Countdown
Farbe bekennen!
In Blau und Weiß soll am Sonntag der Suhler Fanblock gehüllt werden. (Ungefähr so…) So lautet zumindest unser tollkühner Plan. Zu diesem Zweck wurden heute in einer dynamischen Hau-Ruck-Aktion die Vorbereitungen für das Pokalfinale 2010 abgeschlossen. 1000 Flyer, davon 500 mit speziellen Wink- und Lärm-Elementen versehen, wurden mit beispielloser Akribie und Sorgfalt in Form gebracht, damit die VfB-Fankurve am Sonntag bestens gebrieft und ausgerüstet in das Titel-Rennen gehen kann – um dann mit größter Zuversicht die Damen zum Sieg zu Peitschen. Natürlich im übertragenen Sinne. 😉
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Sprachlos?
Mit Entsetzen haben wir heute dem Freien Wort (Quelle) entnehmen müssen, dass es ein paar geistige Tiefflieger nun mit anonymen Briefen endgültig geschafft haben, dem sprichwörtlichen Fass den Boden auszuschlagen
. Das Wirken anonymer Heckenschützen kennen wir ja leider schon aus dem Internet (in Gästebüchern und Foren), aber diese neue Qualität von falsch verstandener Meinungsfreiheit macht uns fassungslos, aber nicht sprachlos. In unmissverständlichen Worten: Diese selbsternannten Fans
wollen wir auf keinen Fall in unserer Mitte haben. Weder in schwierigen Zeiten, wie zuletzt bei der Niederlage gegen Münster, noch in guten Zeiten. Aber sind es dann vielleicht wieder genau diese Heuchler, die sich als erstes zum Abklatschen nach vorn drängeln, sollte unser Team am Sonntag den Pokal gewinnen? Als Fan und Unterstützer des Teams dreht sich einem der Magen um bei diesem Gedanken, und die wochenlange Arbeit und Vorfreude auf das Spiel des Jahres
legt sich unter einen düsteren Schatten. Aber auch wenn es schwer fällt: Stille Resignation oder Rückzug wäre in dieser Situation der größte Fehler, denn gerade wenn es bei Spielen, die nicht so gut liefen, ruhiger wurde, konnten die Buh-Rufer am deutlichsten in Erscheinung treten. Als einzig richtige Konsequenz bleibt daher für uns nur eines: Wir werden weiterhin versuchen, positive Akzente zu setzen – mit großer Zuversicht, dass sich die anderen VfB-Fans anschließen werden, um diese polternden Kleingeister in 1000-facher positiver Stimmung untergehen zu lassen.
Lieber Jean-Pierre! Liebe Spielerinnen!
Wir stehen nicht nur am Sonntag wie eine Wand hinter Euch! Wir verurteilen diese Briefschreiber und Buh-Rufer aufs Schärfste, und wir hoffen, dass unsere Unterstützung Kraft und Zuversicht für die kommenden Spiele geben kann. Wir glauben an Euch!
gez. die Mitglieder des Fanclub „Dynamics Suhl“
PS: Danke an Jean-Pierre für diese deutlichen Worte und ebenso an Claudia Fehse. Für diesen Artikel und auch für ihre deutlichen Worte im Kommentar [1] zuletzt. Denn auch wenn es danach vereinzelte Stimmen gab, die die Kritik an diesen sogenannten Fans
als verfehlt abtun wollten – die Vorfälle von dieser Woche zeigen deutlich, dass wir auf diese Anhänger
gut und gerne verzichten können. Wem dieser Schuh passt, der möge ihn sich bitte anziehen und gehen…
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VfB 91 Suhl @ Allianz Volley Stuttgart
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- Artikel in
Olafs Blog
Vorbericht:
Im Blog von VfB-Scout Olaf (Link s.o.) ist zu den Vorbedingungen (und Parallelen
) zwischen beiden Teams ja fast alles gesagt, aber im Vorfeld dieser Partie fragen sich viele Fans wahrscheinlich eher, wie sich der VfB präsentieren wird. Angriffslustig, wie in den Partien gegen Vilsbiburg und Schwerin, oder doch eher wie das Kaninchen vor der Schlange – so gesehen beim letzten Heimspiel gegen Münster. In all diesen genannten Spielen fehlte Lucija in der Abwehr, aber die Leistungen und Ergebnisse streuten mächtig. Stehen die Chancen also gut, dass in Stuttgart wieder ein „aufgeweckter“ und kämpferischer VfB auf der Platte steht? Und wenn ja, was bedeutet das für das Pokalfinale? Nun, dass wäre doch etwas zu weit gegriffen. Ein Schritt nach dem anderen
ist wohl eher die Devise der Stunde, und der erste richtige Schritt wäre ein Auswärtssieg. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber durchaus lösbar. Wir sind uns sicher, dass Jean-Pierre sich die richtige Strategie zurecht gelegt hat und drücken voller Zuversicht alle Daumen. Denn eines ist gewiss: das Potenzial zur Umsetzung der selben steckt in unserem Team! Auf geht’s VfB!
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Dynamics zeigen vollen Einsatz
Wir waren gestern nicht nur beim 0:3-Debakel gegen Münster am Start (Fotos), sondern auch beim VfB Zwo. Die Mannschaft von Coach Mathias Fritsch hatte in der Sporthalle in der Aue ihren Oberliga-Spieltag. Die erste Partie konnte gegen die Damen vom VC Sonneberg mit 3:0 gewonnen werden, im zweiten Spiel musste sich das junge Team jedoch knapp im Tiebreak gegen Oberweißbach geschlagen geben. (Fotos 1/2) Wir bedanken uns an dieser Stelle für einen spannenden Volleyball-Nachmittag.
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Vier bittere Wahrheiten…
…nein, dass ist nicht das neueste Gericht beim Chinarestaurant ihres Vertrauens, sondern das Fazit des heutigen Abends. Im Detail deswegen nur oben genannte vier Punkte. Es gab einen Gewinner und drei Verlierer.
Verdienter Sieger: ist ganz klar der USC Münster. Starke Aufschläge, guter Block und hoch aufmerksame Feldabwehr. Mit solchen Leistungen geht es in der zweiten Saisonhälfte sicher noch nach oben in der Tabelle. Diesen Beitrag weiterlesen »


