Beim Heimspiel gegen Hamburg hatten noch die Gäste aus der Hansestadt im Tiebreak die Nase vorn, aber am Samstag in Köpenick konnten unsere VfB-Damen den Entscheidungssatz für sich entscheiden, und damit ein umkämpftes Spiel zu einem guten Ende bringen. Nach 125 Minuten und einem der wohl längsten Ballwechsel der Saison konnte Paulina den Matchball verwandeln. Den Ballwechsel und andere Szenen von dem Ausflug in die Hauptstadt gibt es auf Dynamics-TV
und von stoppe gibt es noch einen Schwung hervorragende Fotos als Bonus oben drauf.
(…weitere Schnappschüsse)
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Nach der Partie gegen NA Hamburg gab der Dynamics PowerIndex (TM) noch einmal um 22 Punkte nach. Da half es auch nicht, dass Dynamics-Mitglied stoppe so schöne Bilder vom Spiel gemacht hatte. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Vor lauter Panik auf dem Parkett vergaß der Dynamics-Vorstand, die aktuellen GeschäftszahlenFotos wie gewohnt zeitnah zu veröffentlichen. Auf die Entschuldigung wartet die Weltöffentlichkeit bis heute. 😉
PS: Zum Spiel VfB 91 Suhl – NA Hamburg
gab es natürlich auch eine Ausgabe von Am Rande der Bande
…
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Herr Q: Frohes Neues, Herr Nachbar! Wie steht’s denn so beim VfB?
Das A: Frag besser nicht! Das neue Jahr fing ja schlimmer an, als das alte aufgehört hat. Wir sind in Wiesbaden mit 0:3 untergegangen, und jetzt kommt auch noch Hamburg!
Herr Q: Du klingst ja noch schlimmer als damals nach deiner Wurzelbehandlung. Wie groß ist der Abstand zur Spitze denn jetzt?
Das A: Zwei Zähler. Aber das ist nicht der springende Punkt! Die Leistung muss stimmen, und der Einsatz. Da ist überhaupt kein Feuer drin!
Herr Q: Feuer? Wieso, gegen Leverkusen brannte es doch lichterloh?
Das A: Ja. Besonders feurig war Sauermanns pantomimischer Hinweis an den Schiri, er solle doch mal zum Augenarzt gehen. Und unser Coach hat sich brennend für die Stoßfestigkeit seines Klemmbretts interessiert. Aber auf dem Feld war stellenweise die Luft raus. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Vorbericht
Die kurze „Winterpause“ ist vorbei. 🙂

Suhl, 23.12.2008: Alesha war einer der Neuzugänge in diesem Sommer und sie setzt damit die gute Tradition von US-amerikanischen Spielerinnen beim VfB fort. Ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest durfte sie zu ihrer Familie nach Seattle fliegen und wir hielten es für einen guten Zeitpunkt, ihr per Email ein paar Interview-Fragen zukommen zu lassen. Nachdem wir die Wetterberichte sahen, hatten wir sogar einige Sorgen, dass sie es nicht mehr rechtzeitig zurück nach Deutschland schaffen würde, aber beim Spiel gegen Leverkusen war sie wieder mit von der Partie. Leider hatte sich unsere Email offensichtlich verirrt, und so bekam Alesha die Fragen erst, als sie längst wieder zurück war. Trotzdem ist es ein schönes Interview geworden. (SC)
Dynamics: Der Schnee in Suhl schmilzt ja zur Zeit, aber bei euch in den Staaten habt ihr zur Zeit wahrscheinlich sogar zu viel davon. Wie geht es dir, und wie sind deine Ferien bis jetzt? Wir hoffen, du musst nicht zu viel Zeit mit Schneeschaufeln verbringen.
Alesha: Meine Ferien waren sehr schön, besonders meine Zeit daheim mit meiner Familie und den Freunden. Das Wetter war allerdings wirklich nicht so toll, als ich drüben war. Ich hab ganze zwei Tage gebraucht, um nach Seattle zu kommen, weil ich meinen Anschlussflug in Philadelphia verpasst hatte und dort im Hotel übernachten musste. Am nächsten Morgen waren es dann noch einmal zwei Flüge bevor ich dann endlich daheim im schönen Bundesstaat Washington war. Ich war dann die meiste Zeit eingeschneit und in Oregon bei meinen Eltern hatten wir dann noch eine Woche lang keinen Strom – trotzdem hab ich meine Zeit zu Hause sehr genossen und bin sehr froh, dass ich fahren durfte. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Im Erzgebirge
war nichts zu holen…
…in der Wolfsgrube – ca. 200 km entfernt – allerdings ebenso wenig. Zumindest nicht für die Damen von Bayer 04 Leverkusen, die dem Favoriten VfB Suhl in einer umkämpften Partie einen schweren Abend bereiteten, und nach einer 2:0 Führung der Gastgeberinnen noch den Tie-Break erreichen konnten. Dort war allerdings Endstation, und der VfB konnte zumindest den Entscheidungssatz recht deutlich für sich entscheiden.
Nach der Niederlage von NA.Hamburg finden sich die Damen von Coach Michael Schöps zum Jahreswechsel plötzlich auf Platz 2 der Tabelle wieder, und können in den nächsten Wochen noch etwas an ihrem holprigen Spiel feilen, damit im neuen Jahr alles besser wird. (Bei diesem Satz wird dem Verfasser allerdings kurz schwindelig, weil er sich fragt, warum man in Suhl zuletzt so unzufrieden war.) 😉
Aber auf den eigenen Lorbeeren ausruhen ist der Anfang vom Ende, und so muss sich vielleicht auch das Suhler Publikum die Frage gefallen lassen, warum in der berüchtigten
Wolfsgrube im Tiebreak nur die erste Reihe von Beginn an aufgestanden ist. Wenn nicht jetzt, wann dann…?
(SC)
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Suhl, 26.12.08 Weihnachten mehr als 7000 Kilometer weg von der Heimat – falls ihr wissen möchtet wie das ist, könnt ihr Larissa Cundy fragen. Unsere neue Zuspielerin kam wenige Tage vor dem Fest bei uns in Suhl an, und absolvierte gegen die Fighting Kangaroos gleich ihr erstes Spiel vor heimischer Kulisse. Recht erfolgreich, wie wir alle wissen, und obwohl Coach und Presse nicht zufrieden waren mit der Mannschaftsleistung und dem verlorenen Satz, kann man ohne Zweifel sagen sagen, dass sich Larissa gut geschlagen hat. Und sie war so nett, uns über die Feiertage ein paar Fragen für unsere Interview-Serie zu beantworten. Dafür geht unser besonderes Dankeschön an Larissa und an VfB-Scout Olaf, der so freundlich war, unsere Fragen weiterzuleiten. (SC)
Dynamics: Du musstest dein erstes Spiel ja gleich kurz nach deiner Ankunft hier in Deutschland absolvieren. Wie herausfordernd war das Spiel dadurch für dich, und wie waren deine ersten Eindrücke vom Spiel und von der Kulisse in der Wolfsgrube?
Larissa: Um ehrlich zu sein war ich überrascht, so viel spielen zu dürfen, und auch davon, dass meine Leistung gut genug war, um dem Team zum Erfolg zu verhelfen. Ich hatte ja nur vier Trainingseinheiten mit der Mannschaft. Allerdings sind die Mädels so gut in ihren Offensivfähigkeiten ausgebildet, was die ganze Angelegenheit für mich natürlich um einiges einfacher macht. Außerdem war die Anfeuerung, die Unterstützung von den Rängen überwältigend und ich sah die kanadische Flagge in der Ecke – das hat mir sehr viel bedeutet!
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Die Bildungsmisere greift immer weiter um sich. In einer neuen PISA-Studie der OECD wurden dieses Mal schwerpunktmäßig Schwächen im Fachbereich Geografie aufgedeckt. Besonders erschreckend dabei: Sogar Journalisten schneiden hier unter dem Durchschnitt ab. So verlegte ein Leverkusener Teilnehmer in seinem Testaufsatz die thüringische Stadt Suhl in das Erzgebirge.
Vom Bildungsministerium gibt es bislang noch keine Stellungnahme zu diesem Thema, aber aus gut informierten Kreisen war zu erfahren, dass offensichtlich ein weiterer Test geplant ist. Beim nächsten Durchlauf soll wohl Korrekturlesern und Redakteuren auf den Zahn gefühlt werden.
Herr Q: Ho! Ho! Ho! Alles im Grünen Bereich? Geschenke schon besorgt?
Das A: Hmm, komm mir bloß nicht mit Weihnachten. Das ist doch heutzutage nur noch zur Ankurbelung der Binnennachfrage nütze. Wenn überhaupt.
Herr Q: Ja ja, und früher war mehr Lametta! Ich hab gehört, dass beim VfB auch schon der Weihnachtsmann da war. Was hat er denn vom Nordpol mitgebracht?
Das A: Oh je. Da sieht man mal wieder, wie weit es mit deinen Geografie-Kenntnissen her ist. Die neue Spielerin kommt doch nicht vom Nordpol, sondern aus Kanada! Obwohl – im Moment besteht da wohl kein großer Unterschied mehr. Die wissen grad nicht mehr wohin mit dem ganzen Schnee, und bei bis zu -35°C ist Schneeschippen auch kein Ponyhof.
Herr Q: Wieso? Ist doch immer kalt dort. Außerdem ist sie ja jetzt hier in Suhl, und Schneeschaufeln muss sie hier auch nicht.
Das A: Tja, das mag sein, aber dafür haben wir unsere Mittelblockerin Alesha über Weihnachten nach Hause geschickt. Ob sie es bis zum Leverkusen-Spiel zurück schafft, wird sich erst noch zeigen. Diesen Beitrag weiterlesen »